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Es ist mal wieder Sonntag und damit begrüße ich euch wieder an meinem Absurditätenbuffet.
Heut mal etwas Süßes für euch. Was gibt es Schöneres, als ein liebevoll zubereitetes Gebäck, um schlechte Nachrichten zu überbringen? Ich weiß zwar nicht, ob der Jens dem Fritz einen übergeben hat, als er ihm sagte, dass er und seine Freunde ihn nicht mehr mitspielen lassen. Aber sicher hätte sich der Fritz darüber gefreut. Und zum Trösten hilft so eine kleine Nascherei sowieso besser. Heute machen wir also:
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Cancel-Culture-Cupcake
🧁 Zutaten:
– 😡 200 g aufgeschäumte Empörung
– ⚖️ 1 Becher fein gesiebte Moral (nur die aktuell gültige!)
– 🚨 2 TL Triggeraroma (wahlweise Soja 🌱, Gender 🚻 oder Geschichte 📜)
– 🧂 1 EL Schuldmehl (unverarbeitet, direkt aus dem Netz gezogen)
– 🩸 3 Tropfen Opferessenz
– 🙈 1 Prise Kontextlosigkeit
– 🍭 100 g Zuckerguss der Selbstgerechtigkeit
– 📱 Dekostreusel aus alten Tweets
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Zubereitung
Die 😡 Empörung in einer digitalen Rührschüssel schaumig schlagen. ⚖️ Moral, 🚨 Triggeraroma und 🧂 Schuldmehl unterheben, bis ein klebriger Diskurs entsteht. 🩸 Opferessenz und 🙈 Kontextlosigkeit beifügen und gut umrühren – aber nicht relativieren! In Cupcake-Förmchen füllen (Hashtag-förmig bevorzugt) und in der öffentlichen Meinung etwa 10 Minuten backen. Anschließend mit dem 🍭 Zuckerguss der Selbstgerechtigkeit bestreichen und mit 📱 Tweet-Streuseln garnieren.
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Serviervorschlag:
Am besten bei politischem Wetter servieren, vorzugsweise nach einem Shitstorm. Passt hervorragend zu Selbstverleugnungstee ☕ oder einem Glas heißer Reue 🥃.
Nicht geeignet für Meinungsvielfalt – kann allergische Reaktionen hervorrufen.
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