Die größte Bedrohung für die Menschheit

Weltuntergang Coronaler Massenausbruch

Umweltkatastrophen, die nie eintraten

Wer über 40 ist, hat viele prophezeite Umweltkatastrophen erlebt, die nie eintraten. Die Grünen und alle Medien jammerten über das Waldsterben als potentiellen Weltuntergang und den sauren Regen, obwohl Maßnahmen wie Rauchgasentschwefelung längst eingeführt waren. Das Ozonloch würde uns alle an Hautkrebs sterben lassen, und panisch wurden alle FCKW betriebenen Kühlschränke ausgetauscht. Das Loch ist seither nicht maßgeblich kleiner geworden, nur es interessiert niemanden mehr. Köln ist immer noch nicht im Meer versunken, und die Eisbären vermehren sich wie die Kaninchen, anstatt auszusterben. Viele von uns kennen noch ein Dutzend weiterer Beispiele von Weltuntergängen, die nur in den Zeitungen stattgefunden haben.

Eine reale Bedrohung: Koronale Massenausbrüche

Es gibt allerdings einen Weltuntergang, der unsere technologische Zivilisation mit hoher Wahrscheinlichkeit auslöschen könnte, über den nie jemand spricht.

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Die Sonne: Lebensspender und Gefahr zugleich

Sol, die Sonne unseres Systems, ist ein Klasse G2V Stern. Von der Erde aus betrachtet, ist sie eine freundlich warm leuchtende Scheibe und Spenderin alles Lebens. Von Satelliten wie z. B. SOHO, Yohkoh oder RHESSI mit Röntgensensoren betrachtet, zeigt sich unsere Sonne ganz anders. Sie ist ein wütend brodelnder, fusionsbetriebener Kochtopf, aus dem Plasmablasen, groß wie die Erde, aufsteigen und mit der Energie von mehreren Millionen Wasserstoffbomben ins All hinaus explodieren. Wirft die Sonne dabei große Mengen an Strahlung ins All, nennt man das einen Solar Flare. Werden große Mengen an Materie emittiert, spricht man von einem koronalen Massenausbruch.

Der Sonnenzyklus und seine Auswirkungen

Solche gewaltigen Ereignisse finden in Zeiten der höchsten Sonnenaktivität mehrfach täglich statt. Sol durchläuft einen ca. 11-jährigen Zyklus, in dem sie mal mehr, mal weniger aktiv ist. Aktuell befinden wir uns in einer Zeit hoher Solaraktivität, die ungefähr im Jahr 2025 ihr Maximum erreichen wird. Unsere Erde wird mehrere hundert Mal pro Jahr von den Auswirkungen kleinerer Solar Flares und koronalen Massenausbrüchen getroffen. Vor diesen schützt uns das Magnetfeld der Erde ausreichend. Wir bemerken diese nur in Form von Nordlichtern oder gelegentlichen, nicht signifikanten Störungen des Funkverkehrs.

Das Carrington-Ereignis von 1859

Aber wehe, wenn uns ein Großer trifft!
Vom ersten bis zum zweiten September anno 1859 überflutete ein schneller koronaler Massenausbruch mit einer Geschwindigkeit von über 1000 Kilometern pro Sekunde die Erde mit Partikeln und Strahlung. Dieser Ausbruch ist bekannt als das Carrington-Ereignis. Nordlichter waren damals bis in die Karibik oder Kolumbien zu sehen. Der Himmel war mit roten, grünen und lila Streifen überzogen, und es wurde berichtet, dass diese so hell waren, dass man um Mitternacht unter freiem Himmel eine Zeitung lesen konnte.

Der Carrington Event hatte durchaus auch physische Auswirkungen. 1850 war die Anwendung der Elektrizität noch in ihren Kinderschuhen. Stromleitungen gab es nur sehr wenige, und diese dienten fast ausschließlich dem Betrieb der Telegraphie. Durch die elektromagnetischen Interferenzen des Events wurden damals Telegraphen beschädigt, die Leitungen schlugen Funken, und Telegraphenpapier fing Feuer. Aufgrund der Grobschlächtigkeit damaliger Elektrotechnik konnte man die Beschädigungen recht einfach reparieren, und es kam zu keinen längeren Ausfällen.

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Die Bedrohung in der modernen Welt

Heutzutage käme ein Carrington Event buchstäblich einem Untergang unserer technologischen Zivilisation gleich. Ein koronaler Massenausbruch von Stärke und Geschwindigkeit des Carrington Events würde heutzutage einen erheblichen Teil der Transformatoren beschädigen oder bei hoher Last sogar zur Explosion bringen. Stromnetze auf der sonnenzugewandten Seite würden sofort vollständig ausfallen. Da solch ein Ereignis aber bis zu 48 Stunden anhalten kann, würden durch die Erdrotation alle Stromnetze auf dem Planeten betroffen sein. Alle Kommunikations- und GPS-Satelliten würden ausfallen. Magnetspeicher würden zum Teil unbrauchbar. Unterseekabel und Pipelines könnten beschädigt werden, und bei den 25.000 Flugzeugen, die normalerweise gleichzeitig in der Luft sind, würde der Autopilot, die Navigation und Kommunikation versagen. Elektronikgeräte wären nur dann betroffen, wenn zwischen dem Stromnetz und dem Verbraucher keine ausreichende Schutzschaltung vorhanden wäre.

Wahrscheinlichkeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse

Oder anders ausgedrückt: Unsere gesamte technische Zivilisation würde innerhalb eines Tages planetenweit zusammenbrechen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass so ein Ereignis eintritt? Extrem wahrscheinlich! Ein koronaler Massenausbruch oder Solar Flare gleicher oder gar größerer Stärke trat in den letzten 1000 Jahren viermal auf. Kosmische Strahlung erzeugt auf der Erde das ¹⁰Be-Isotop. Dieses wird im arktischen Eis konserviert. Anhand von Eisbohrkernen kann man ermitteln, wann und mit welcher Stärke solche Ereignisse aufgetreten sind. Die Wissenschaft geht von einer Häufigkeit von durchschnittlich alle 100 bis 500 Jahre aus. Sieht man die letzten 1000 Jahre als Trend, kann man von einem Mittelwert von 250 Jahren ausgehen.

Man hat also jedes Jahr eine Chance von 1 zu 250 oder, auf die Lebensspanne eines Menschen gerechnet, 1 zu 3, dass man Zeuge eines weltweiten, kompletten Technologieausfalls wird, der selbst in Deutschland Monate oder gar Jahre katastrophale Auswirkungen hätte.

Unzureichende Maßnahmen und die Zukunft

Die wissenschaftliche Gemeinschaft warnt schon lange vor dieser Gefahr. Allerdings wurden bisher fast keine Maßnahmen getroffen. Einige Satelliten beobachten die Sonne. Das gibt uns eine Vorwarnzeit von ca. 15 – 60 Minuten. Würde ein Stromnetz landesweit vor dem Einschlag abgeschaltet, wären die Schäden überschaubar, und es würde nur eine oder zwei Wochen benötigt, das unbeschädigte Stromnetz wieder anzuschalten. Vorausgesetzt, es gäbe ein Notfallprotokoll, um das gesamte deutsche Stromnetz im Ernstfall abzuschalten, und jemanden, der den Mut hätte, diese Entscheidung innerhalb von Minuten zu treffen.

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