Deckungsfeuer in der politischen Debatte – und wie man sich dagegen wehrt

Trump Deckungsfeuer

Militärische Taktik des Deckungsfeuers

Deckungsfeuer ist im Gefecht eine äußerst effektive Taktik. Man spaltet die Einheit in zwei Gruppen auf. Eine bestreicht den Gegner mit kontinuierlichem Gewehrfeuer. Dieser muss den Kopf unten halten. Das zweite Team stürmt nach vorn und beginnt ebenfalls mit Deckungsfeuer. Jetzt kann das erste Team sich ebenfalls nach vorn bewegen. Der Gegner befindet sich so in einer permanenten Verteidigungsposition.

Dadurch kann man abwechselnd vorrücken, bis man den Gegner erreicht und überwältigt.

Deckungsfeuer in der politischen Debatte

Die gleiche Taktik findet in der politischen Debatte statt, vor allem gegen die AfD. Wenn in einer Talkshow oder einem Interview mit der AfD gesprochen wird, dann geschieht dies ausschließlich, indem man sie mit Vorwürfen und Anschuldigungen überschüttet. Der Politiker der AfD verbringt so seine Redezeit damit, sich gegen dieses Dauerfeuer zu verteidigen, während alle anderen ihre Positionen vertreten können. Am Ende der Debatte erscheinen alle anderen als angriffslustig und siegreich, während der AfD-Vertreter permanent in einer Verteidigungshaltung verharrt hat.

Diese hochaggressive Debattentaktik gab es in diesem Ausmaß in Deutschland noch nie. Daher ist es verzeihlich, wenn viele damit nicht umzugehen wissen. Wir haben allerdings gleichwertige Beispiele sowohl aus dem militärischen als auch aus dem politischen Kontext, wie man aus der Deckungshaltung ausbricht und sogar siegt!

 

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Trumps erfolgreiche Strategie

In einer militärischen Situation bricht man als Verteidiger eine Deckungsfeuer-Situation auf, indem man einen Teil der Einheit losschickt, um den Gegner zu flankieren und so selbst anzugreifen. Jetzt ist dieser plötzlich in einem Zwei-Fronten-Gefecht verwickelt und in der schwächeren Position.

In der politischen Debatte, vor allem mit Journalisten, funktioniert das genau so. Ein Meister dieser verbalen Flankierung ist inzwischen Donald Trump. War er im ersten Wahlkampf noch von der puren Boshaftigkeit und Verlogenheit der Journaille überwältigt, wies er sie im Wahlkampf 2024 in die Schranken wie ein Profi.

Auf jede Anschuldigung, jeden Vorwurf und jede Suggestivfrage formuliert Donald Trump die Antwort so, dass er den Journalisten sofort der Lüge oder Unwissenheit bezichtigt – mit der Begründung, dass dieser die dann von ihm vorgebrachte Antwort entweder bereits kennen müsse oder wissen sollte, dass seine Suggestivfrage falsch ist. Anschließend flankiert er den Journalisten, indem er ihm oder seiner Organisation sofort vorwirft, dafür bekannt zu sein, die Unwahrheit zu verbreiten. Auch hierfür bringt Trump ein konkretes Beispiel an. Wenn der Journalist an der Reihe ist, wurde seine Frage zwar beantwortet, doch er selbst sieht sich nun mit zwei direkten Vorwürfen konfrontiert und gerät in die Verteidigungshaltung. Es gibt für ihn keinen Ausweg mehr, ohne entweder auf die beiden Vorwürfe zu antworten und dadurch seine Schuld einzugestehen oder nicht darauf zu reagieren und somit noch schuldiger zu erscheinen. Ab diesem Zeitpunkt bricht Trump das Gespräch normalerweise ab, da er gewonnen hat, und wendet sich dem nächsten Journalisten zu.

Die beste Verteidigung: Erst gar nicht in Deckung geraten

Die beste Taktik ist jedoch, erst gar nicht in eine Deckungsfeuer-Situation zu geraten. Donald Trump hat dies im Wahlkampf hervorragend umgesetzt und sich kaum auf Debatten eingelassen, in denen die Moderatoren ohnehin gegen ihn Partei ergriffen hätten. Stattdessen hat er sein Schlachtfeld selbst gewählt: Er sprach mit Journalisten nur von Podien aus auf seinen Reden oder Pressekonferenzen, gab Interviews nur in von ihm bestimmten Umgebungen und unter kontrollierten Bedingungen in Einzelinterviews. Vor allem aber führte er lange Gespräche mit Bloggern, YouTubern und anderen neutralen oder ihm wohlgesonnenen Journalisten – wohl wissend, dass diese inzwischen eine weit größere Reichweite als die traditionellen Medien haben. Auf diese Art kam Donald Trump schon seit Jahren nicht mehr in eine Deckungsfeuer-Situation, konnte seine Positionen vermitteln, Sympathien erringen und gewann mit überwältigendem Zuspruch die Wahl.

 

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Lehren für die AfD

Die AfD hat in den letzten Jahren bereits dazugelernt, ist aber weit davon entfernt, dies so erfolgreich umzusetzen wie Trump. Man setzt sich immer noch in Politshows mit vier politischen Gegnern, einem Moderator, der einen aus tiefster Seele hasst, und bezahlten Claqueuren als Publikum, die hinter einem den Kopf schütteln, sobald die Kamera auf einen gerichtet ist, und auswendig gelernte Suggestivfragen stellen dürfen. Auch auf kommunaler Ebene sprechen viele noch mit den lokalen Zeitungen, obwohl sie wissen, dass diese stramm links sind und alles tun, um einen so schlecht wie möglich dastehen zu lassen.

Und dabei muss man nur Trumps Taktik kopieren: Informationen bevorzugt an freie oder Bürgerjournalisten herausgeben. Das verschafft diesen Reichweite und sorgt dafür, dass Neuigkeiten über die AfD als erstes neutral berichtet werden. Auch für die Veranstaltungen sollte man Einladungen an PI-News, Reitschuster, Apollo News verschicken, anstatt die Berichterstattung linken Journalisten zu überlassen, deren einziges Interesse an der Veranstaltung ein Skandal ist, den sie aus absichtlichen Fehlzitaten konstruieren können.

Fazit: Die Wahl des Schlachtfelds entscheidet den Sieg

Die echten Journalisten, die YouTube, X, TikTok und all die anderen sozialen Medien dominieren, sind fast alle freiheitlich-konservativ oder zumindest aufgeschlossen neutral. Hier auf GFrei.News allein sind über 100 Blogger und noch einmal 100 YouTube-Kanäle gesammelt, von denen jeder eine enorme Reichweite hat. Das sind die Plattformen, die für AfD-Politiker für jede Veranstaltung, für jede Veröffentlichung, für jede Debatte immer die ersten Anlaufstellen sein sollten.

Wenn man die politische Debatte gewinnen will, wählt man sich Schlachtfeld, Gegner und Thema am besten selbst und überlässt das nicht dem Feind!

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