Die Mieten in Deutschland sind in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. So sehr, dass sich viele einen Umzug nicht mehr leisten können, weil sie die neue Miete nicht mehr zahlen können. Lehrlinge können sich nicht mehr wie früher von ihrem Gehalt eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung leisten, sondern müssen Wohngemeinschaften bilden, um die Miete zu stemmen. Zusätzlich sind Fahrtkostenpauschalen durch den Arbeitgeber inzwischen üblich, damit junge Leute sich Wohnung, Weg zur Arbeit und auch noch Essen leisten können.
Wenn in den Medien oder der Politik über die Mietpreise gesprochen wird, dann immer nur im Rahmen von nutzlosen politischen Instrumenten wie der Mietpreisbremse, die einfach nur dazu führt, dass Vermieter sich keine Wartungsarbeiten mehr leisten können und die Bausubstanz verrottet.
Der Grund, warum die Mieten spontan so extrem gestiegen sind, wird nie angesprochen, obwohl er so offensichtlich ist.
Ein Blick in die BWL-Grundlagen: Warum Preise steigen
Wer jemals Betriebswirtschaftslehre in der Schule hatte, hat in der allerersten Stunde Folgendes gelernt:
„Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Steigende Nachfrage bei konstantem Angebot führt zu steigenden Preisen.“
Noch dramatischer wird es, wenn der Staat als Großmieter auftritt – und bereit ist, jeden Preis zu zahlen. Dann orientieren sich Anbieter nicht mehr am Markt, sondern an den überhöhten Summen der öffentlichen Hand. Das Ergebnis ist eine staatlich erzeugte Marktverzerrung, bei der echte Nachfrage von unten verdrängt wird. Der Preis steigt – nicht wegen Gier, sondern weil der Staat ihn künstlich nach oben zieht.
Die Wohnungsmarktlage: Ein schon vorher angespannter Markt
Die Bundesregierung hatte sich das Ziel gesetzt, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen. Tatsächlich lag die durchschnittliche Fertigstellungsrate in den letzten Jahren bei knapp über 200.000 Einheiten – mit einem historischen Tiefstand von nur 215.900 Genehmigungen im Jahr 2024. Das bedeutet ein Defizit von rund 100.000 bis 130.000 Wohnungen pro Jahr – bereits ohne zusätzlichen Flüchtlingszuzug.
Über 10 Jahre ergibt sich daraus ein Neubau-Defizit von über 1 Million Wohnungen. Dieses Defizit wurde durch den zusätzlichen Wohnungsbedarf der Flüchtlinge nochmals verschärft.

Schätzung: Wie viele Wohnungen wurden durch den Flüchtlingszuzug benötigt?
Um zu verstehen, wie sehr sich der Zuzug illegaler Einwanderer auf den Wohnungsmarkt auswirkt, muss man das Ausmaß des zusätzlichen Wohnungsbedarfs verstehen:
- Gesamtzahl Flüchtlinge (2015–2024): 3.500.000
- Anteil in regulären Wohnungen (ca. 50–60 %): 1.800.000
- Durchschnittliche Haushaltsgröße: 2,5 Personen
- Benötigte Haushalte: 1.800.000 ÷ 2,5 = 720.000 Wohnungen
Diese Wohnungen fehlen nicht nur zusätzlich auf dem freien Markt, sondern die Regierung zahlt für 720.000 Wohnungen in einem bereits weit überspannten Markt Höchstpreise.
Preisentwicklung – Zahlen und Vergleich
Der Anstieg der Mietpreise in Deutschland ist dramatisch, denn die Preise für Energie und alle anderen Güter sind in ähnlichem Umfang gestiegen. In zehn Jahren stieg die Durchschnittsmiete um über 30 %, in Städten wie München wurden sie schlichtweg verdoppelt.
| Jahr | Ø Deutschland (€/m²) | Berlin (€/m²) | München (€/m²) |
|---|---|---|---|
| 2015 | 6,90 | 6,90 | 12,00 |
| 2024 | 9,00 | 13,50 | 17,00 |
| Anstieg | +30,4 % | +95,7 % | +41,7 % |
Preisbeispiele für Single und Familie
Am deutlichsten wird es, wenn man sich die individuellen Mietkosten ansieht. Eine kleine 50 m²-Singlewohnung in München können sich nur noch Gutverdiener leisten. Eine 100 m²-Wohnung für die Familie für 900 € im Durchschnitt ist nur noch bezahlbar, wenn beide Ehepartner arbeiten.
Beispiel: 50 m² Wohnung (Single-Haushalt)
| Ort | 2015 | 2024 | Veränderung |
| Deutschland | 345 € | 450 € | +105 € |
| Berlin | 345 € | 675 € | +330 € |
| München | 600 € | 850 € | +250 € |
Beispiel: 100 m² Wohnung (Familie)
| Ort | 2015 | 2024 | Veränderung |
| Deutschland | 690 € | 900 € | +210 € |
| Berlin | 690 € | 1.350 € | +660 € |
| München | 1.200 € | 1.700 € | +500 € |
Der Marktmechanismus: Staat und NGOs als Preistreiber
Ein zusätzlicher Preishebel liegt in der Art der Flüchtlingsunterbringung. Staatliche Stellen und NGOs zahlen bei der Wohnungsmiete häufig weit über dem Marktniveau – vor allem bei Notunterkünften, Hotels oder privaten Anmietungen über Dienstleister. In Städten wie Berlin und München wurden öffentlich bis zu 25–30 €/m² gezahlt.
Beispielrechnung für staatlich bezahlte Mieten:
- 50 m² Wohnung, bewohnt durch einen Einzelpersonen-Haushalt:
- 25 €/m² × 50 m² = 1.250 € Monatsmiete
- Marktübliche Miete (z. B. 13,50 €/m² in Berlin): 675 €
- → Aufpreis durch staatliche Zahlung: +575 € monatlich
- 120 m² Wohnung, genutzt von einer fünfköpfigen Flüchtlingsfamilie:
- 28 €/m² × 120 m² = 3.360 € Monatsmiete
- Marktübliche Miete (z. B. 13,50 €/m² in Berlin): 1.620 €
- → Aufpreis durch staatliche Zahlung: +1.740 € monatlich
Diese staatlich überhöhten Mietpreise wirken wie ein künstlicher Turbo auf den Mietspiegel – mit massiven Folgekosten für normale Mieter, deren Vergleichsmieten automatisch mitziehen.
Auch früher schon ein Faktor: Zuwanderung 2005–2015
Zwischen 2005 und 2015 wurden etwa 1,35 Millionen Asylanträge gestellt. Das entsprach rund 540.000 zusätzlichen Haushalten – mit ca. 270.000 regulären Wohnungsnachfragen. Auch dieser Zeitraum war bereits von Mietpreissteigerungen geprägt:
- 2005 Ø-Miete Deutschland: 5,94 €/m²
- 2015 Ø-Miete Deutschland: 6,90 €/m²
- Anstieg: +16,2 %
Auch hier trug die Migration zur Anspannung bei, wenngleich in geringerem Umfang als ab 2015.

Was bleibt: Wohnraum wird unbezahlbar – und der Staat hilft nach
Die Mietpreiserhöhungen seit 2015 lassen sich nicht allein, aber ganz wesentlich auf den massiven Flüchtlingszuzug zurückführen. Rund 720.000 Wohnungen wurden durch neue Nachfrager blockiert, bei gleichzeitiger Bauzurückhaltung. Staatlich überhöhte Mietzahlungen verstärken den Effekt. Die Verdrängung einkommensschwacher Haushalte aus beliebten Wohnlagen ist eine direkte Folge dieses politisch verursachten Nachfrageschubs auf einem unterversorgten Wohnungsmarkt.
Hinzu kommen weitere staatlich verursachte Preistreiber: Immer strengere Bauvorschriften, Wärmedämmauflagen, Gesetze zur Heiztechnik sowie CO₂-Vorgaben verteuern den Wohnungsbau erheblich. Besonders die von grüner Politik vorangetriebenen Klima- und Energiestandards führen dazu, dass selbst einfache Neubauten kaum noch wirtschaftlich realisierbar sind – was das Angebot weiter verknappt und die Mieten zusätzlich steigen lässt.
Die Verantwortung für die dramatischen Mietsteigerungen liegt nicht bei Globalisierung, Klimawandel oder gierigen Vermietern, sondern ganz allein bei der Regierung – sie hat diese Entwicklung durch ihr Handeln selbst ausgelöst und verschärft.
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