Warum geben Flüchtlinge keine Geldbeutel mehr zurück?

Flüchtling Geldbeutel

Zwischen 2015 und 2017 war die deutsche Medienlandschaft voll von rührenden Geschichten: Flüchtlinge sollen reihenweise Geldbörsen, Rucksäcke oder sogar Bargeld in fünfstelliger Höhe gefunden und ehrlicherweise zur Polizei gebracht haben. Die Häufung solcher Meldungen war so auffällig, dass die Leute anfingen, sich darüber lustig zu machen, und Witze im Umlauf waren – „Flüchtling hat Bernsteinzimmer gefunden und zurückgegeben“.

Doch dann, ab 2017, war plötzlich Schluss. Solche Berichte verschwanden aus den Nachrichten.

Fanden Flüchtlinge plötzlich keine hohen Geldbeträge mehr auf der Straße und gaben sie deshalb nichts mehr zurück? Oder waren sie plötzlich unehrlich geworden und behielten all das Geld?

Schon damals fiel den Leuten auf, dass es doch ziemlich unwahrscheinlich sei, dass Flüchtlinge dauernd tausende von Euro fanden und diese dann auch noch zurückgaben. Doch den meisten war nicht klar, wie unglaublich, außerordentlich und astronomisch unwahrscheinlich das Ganze tatsächlich war.

Die ganze Geschichte:

Elf dokumentierte Fälle mit hohen Geldbeträgen

Hier eine beispielhafte Übersicht von elf besonders auffälligen Fällen aus der Presseberichterstattung zwischen 2015 und 2017. Es gab noch deutlich mehr solcher Berichte in dieser Zeit – wir beschränken uns hier bewusst auf eine Auswahl dokumentierter Fälle mit Quelle, um im Anschluss deren statistische Wahrscheinlichkeit zu berechnen:

  1. 15.04.2015, Landau: Ein 23-jähriger Asylbewerber bringt eine Brieftasche zur Polizei.
    https://www.rheinpfalz.de/lokal/speyer_artikel,-landau-ehrlicher-finder-bringt-brieftasche-zur-polizei-_arid,321681.html
  2. 04.05.2015, Frieda (Eschwege): Geflüchteter findet Rucksack mit 180 Euro und gibt ihn zurück.
    https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/eschwege-ort28660/eschwege-asylbewerber-erhaelt-finderlohn-4968230.html
  3. 09.07.2015, Germersheim: 16-jähriger Syrer bringt Geldbörse mit 1.450 Euro zur Polizei.
    https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/syrer-findet-geldbeutel-mit-1450-euro-und-bringt-sie-zur-polizei-6338238.html
  4. 21.07.2015, Alsdorf: Syrer gibt 1.000 Euro und ein Sparbuch ab.
    https://www.focus.de/politik/deutschland/finder-geschichte-in-alsdorf-ein-fluechtling-findet-1-000-euro-und-macht-das-was-man-von-ihm-erwartet_id_4830466.html
  5. 09.10.2015, Essen: Syrische Frau findet 1.000 Euro auf einem Parkplatz.
    https://www.morgenpost.de/vermischtes/article206100945/Darum-liest-man-so-oft-von-Geldfunden-durch-Fluechtlinge.html
  6. 22.02.2016, Raum Düsseldorf: Iraker bringt Portemonnaie mit 400 Euro zur Polizei.
    https://www.focus.de/finanzen/news/seine-familie-ist-noch-im-irak-fluechtling-findet-portemonnaie-mit-400-euro-und-tut-das-einzig-richtige_id_5305045.html
  7. 11.04.2016, Neunkirchen: Syrer gibt Geldbeutel mit 400 Euro ab.
    https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-neunkirchen-syrischer-fl%C3%BCchtling-findet-geldbeutel-und-liefert-ihn-ab-_arid,574219.html
  8. 10.05.2016, Barmstedt: Syrer bringt 900 Euro und EC-Karte zur Polizei.
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article155216762/Fluechtling-bringt-Geldboerse-mit-900-Euro-zur-Polizei.html
  9. 28.06.2016, Minden: Syrer findet 50.000 Euro in einem gebrauchten Schrank.
    https://www.stern.de/gesellschaft/fluechtlinge–syrer-findet-150-000-euro—und-widersteht-der-versuchung-6925362.html
  10. 11.10.2016, Mülheim an der Ruhr: Eritreer gibt Geldbörse mit 1.000 Euro ab.
    https://www.waz.de/staedte/muelheim/article12268362/fluechtling-findet-in-muelheim-eine-geldboerse-mit-1000-euro.html
  11. 20.09.2017, Berlin: Flüchtlingsmädchen findet 14.000 Euro in der U-Bahn.
    https://www.stern.de/panorama/fluechtlingsmaedchen-findet-14-000-euro-in-u-bahn-und-bringt-geld-zurueck-7628134.html

 

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Wie wahrscheinlich ist das?

Um die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse zu bewerten, müssen wir mehrere Faktoren kombinieren. Dabei konzentrieren wir uns bewusst nur auf jene Fälle, bei denen die gefundene Summe 900 Euro oder mehr betrug – kleinere Funde wie 180 oder 400 Euro lassen wir bei der statistischen Berechnung außen vor, da sie zwar ebenfalls auffällig häufig berichtet wurden, aber nicht in das hier betrachtete Wahrscheinlichkeitsmodell passen:

  • Wie oft findet eine Person eine Geldbörse überhaupt? Etwa 1 von 300 Personen pro Jahr.
  • Wie oft enthält eine solche Börse mehr als 900 Euro? Etwa 1 von 50.
  • Wie oft wird sie vom Finder abgegeben? Bei hohem Betrag in Armut: etwa 1 von 200.
  • Wie oft berichtet die Presse über einen Geldbeutelfund? Sehr selten: etwa 1 von 1.000 Fällen.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung deutlich höher, wenn es sich um besonders hohe Beträge handelt – und noch wahrscheinlicher, wenn der Finder ein Flüchtling ist. Eine realistischere Annahme wäre daher 1 von 50 Fällen.

Multipliziert man diese Wahrscheinlichkeiten:

Wahrscheinlichkeit = (1 / 300) × (1 / 50) × (1 / 200) × (1 / 50) = 1 / 150.000.000

Also: 1 dokumentierter Fall pro 150 Millionen Personen unter diesen Bedingungen.

Für die rund 1,2 Millionen Flüchtlinge der Jahre 2015 und 2016 ergibt sich:

1.200.000 ÷ 150.000.000 = 0,008 Fälle

Das heißt: Rein rechnerisch wäre ein einziger solcher Fälle selbst unter günstigen Annahmen extrem selten. Die elf dokumentierten Fälle sind daher statistisch praktisch ausgeschlossen.

Vergleich mit anderen Unwahrscheinlichkeiten

Zur Einordnung der Größenordnung – was ist wahrscheinlicher als elf solcher Fälle in zwei Jahren?

Wahrscheinlicher ist:

  • Dreimal in Folge im Lotto gewinnen
  • Als einziger Überlebender aus drei Flugzeugabstürzen hervorzugehen

Die Wahrscheinlichkeit, dass alleine diese elf Fälle tatsächlich so passiert sind, der Wahrheit entsprechen und von den Medien berichtet wurden, liegt bei:

  • 1 zu 150.000.000

Gehen wir hingegen von 20 oder mehr der tatsächlich berichteten Fällen aus, steigt die Unwahrscheinlichkeit in Astronomische 1 zu 2.700.000.000.000.000.000.

Zusammen mit den hier ungenannten Fällen aus der Berichterstattung wird klar: Die Wahrscheinlichkeit, dass all diese Fälle wirklich unabhängig voneinander so passiert sind, ist praktisch null.

👉 Die einzig logische Erklärung lautet: Diese Fälle waren geplant, koordiniert und wurden in enger Abstimmung einer zentralen Stelle und der Presse inszeniert.

Eine solche Gleichschaltung von Botschaft, Timing, Akteuren und medialer Verwertung ist statistisch ausschließlich durch gezielte Steuerung erklärbar.

Diejenigen, die diese Propaganda koordinierten, haben inzwischen verstanden, dass das niemand mehr glaubt und haben die Wohlfühlgeschichten diversifiziert.

Flüchtlinge retten jetzt Vogelküken und Ähnliches.

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