Brot und Spiele: Fußball als Instrument zur Massenmanipulation

Fussball Brot und Spiele

Die Ursprünge des Fußballs in Deutschland

Fußball hat in Deutschland eine lange Geschichte, die tief in lokalen Gemeinschaften verwurzelt ist. Die ersten Fußballvereine wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet – ein frühes Beispiel ist der Berliner Fußball-Club Germania 1888, einer der ältesten bekannten Fußballvereine Deutschlands. Schon damals entwickelte sich in der Bevölkerung eine Begeisterung für das Spiel.

Ein lokales Ereignis wird zur nationalen Bühne

Vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Fußball in Deutschland ein regionales Ereignis. Man jubelte Spielern zu, die man persönlich kannte – Nachbarn, Kollegen, Freunde. Die Spiele fanden auf Kreisebene oder in städtischen Ligen statt, oft auf einfachen Plätzen, umgeben von wenigen Dutzend Zuschauern. Fußball war ein Volkssport, aber keiner mit überregionaler Strahlkraft. Wer Fußballern zuschaute, tat das in seiner Gemeinde, im eigenen Ort, in vertrauter Runde.

Erst mit dem „Wunder von Bern“, dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 durch die deutsche Nationalmannschaft, wurde aus dem Fußball ein überregionales Massenphänomen. Über das noch junge Fernsehen sahen Millionen Menschen gleichzeitig den Sieg der deutschen Nationalmannschaft, und man hatte das Gefühl: „Wir sind wieder wer!“

Politische Vereinnahmung und mediale Hebel

Der Fußball wurde sichtbar, emotional aufgeladen und erstmals wirklich national wahrgenommen. Von da an wandelte sich der Fußball in Deutschland vom lokalen Freizeitvergnügen zum identitätsstiftenden Massenphänomen.

Mit diesem Bedeutungszuwachs wuchs auch der politische Einfluss. 1954 war die Regierungskoalition aus CDU, FDP und vor allem der DP (Deutsche Partei) noch voller propagandaerfahrener Altnazis, die das Potenzial erkannten. Fußball wurde im damals ausschließlich öffentlich-rechtlichen Fernsehen in das Standardprogramm übernommen, in politischen Reden als nationaler Wiederaufstieg verkauft, und nur sechs Jahre später wurde 1960 ein Sportfördergesetz erlassen, das mit öffentlichen Mitteln Stadien baute und begann, den Deutschen Fußball-Bund zu finanzieren. Der DFB wurde ab diesem Zeitpunkt stark in Politik und Medien eingebunden. Der Fußball war als politisches Machtinstrument erkannt und wurde umgehend als solches genutzt.

Ninja Foodi MAX Dual Zone Heißluftfritteuse
Ninja Foodi MAX Dual Zone Heißluftfritteuse – Jetzt günstig auf Amazon kaufen!

Ablenkung im historischen Muster

In den folgenden Jahrzehnten wurde der Fußball gehypt wie kaum ein anderes Thema. Denn damit konnte man große Teile der Bevölkerung emotional an ein Thema binden und bürgerliches politisches Engagement in der Freizeit erlahmen lassen.

Dieses Prinzip ist bereits aus der Römerzeit bekannt. Regelmäßige Spiele in den Kolosseen und Wagenrennen auf den Rennbahnen hielten das Volk beschäftigt und betäubt. Gab es einen politischen Skandal, setzte man einfach besonders beeindruckende Spiele an mit kostenlosem Essen und Getränken – und das Volk von Rom war abgelenkt.

Politische Terminplanung mit Fußball

In Deutschland nutzt die Politik dies routiniert. Alle vier Jahre eine Weltmeisterschaft, alle vier Jahre eine Europameisterschaft – in diesen Zeiten werden politisch unbeliebte Entscheidungen großer Tragweite gefällt. Man legt sozusagen die Skandale auf die Termine der Spiele, weil sich zu diesem Zeitpunkt niemand dafür interessiert. Nicht umsonst müssen Fußballvereine keine eigene Security einstellen, sondern der Staat gibt großzügig 100 Millionen Euro jährlich für die polizeiliche Absicherung aus.

Symbolik statt Sport

Gleichzeitig wird der Fußball immer dann politisch vereinnahmt, wenn es der Regierung in den Kram passt – das letzte Mal durch Symbolik wie Regenbogen-Armbinden bei der letzten Weltmeisterschaft in Katar. Als die FIFA das Tragen der Armbinde in Katar untersagte, verlautbarte Nancy Faeser tatsächlich: „Die Entscheidung der FIFA ist ein großer Fehler, der den Fans das Herz zerreißt“ – so, als ob es im deutschen Fußball hauptsächlich um linksextreme LGBT+-Propaganda und nicht um Sport ginge.

Die Dimensionen: Sucht, Zeit und Geld

Durch permanente Medienpropaganda auf allen Kanälen hat die Beschäftigung mit Fußball ein Ausmaß erreicht, das bei jedem anderen Thema wie Fernsehen, Computer- oder Handynutzung etc. als Sucht oder als Epidemie bezeichnet würde.

33 % der deutschen Bevölkerung beschäftigen sich regelmäßig mit Fußball – aber nicht mit dem lokalen Verein, dessen Spieler man kennt, sondern mit Konzernen wie dem FC Bayern München, von dem tatsächlich von 28 Spielern nur noch zwei aus München kommen: Pavlović und Stanišić – und mehr als die Hälfte nicht einmal aus Deutschland stammt. Oder Borussia Dortmund, die keinen einzigen Dortmunder im Team haben und ebenfalls nur noch zur Hälfte aus deutschen Spielern bestehen.

Wem jubelt man da eigentlich zu? Nicht den Spielern seiner Heimatstadt, sondern nur noch einer Firma mit internationalem Personalwesen.

Die Zeit, die Bürger dabei verblödeln, ihnen unbekannten erwachsenen Männern beim Ballspielen zuzusehen, ist enorm.

Der durchschnittliche Fußballfan sieht 50 Spiele im Jahr à 105 Minuten. Über ein Leben sind das 5.250 Stunden oder die gesamte Wachphase von 328 Tagen. Ein Fußballfan verbringt buchstäblich fast ein gesamtes Jahr seines Lebens mit Fußballschauen.

Auf die Bevölkerung gerechnet sind das 2,396 Milliarden Stunden pro Jahr, die Fans mit Fußballschauen verbringen. Umgerechnet in Mannstunden könnte man mit dieser Zeit zum Beispiel 85 Gotthard-Basistunnel jährlich bauen.

Das Geld, das in das Fußballvergnügen fließt, ist ebenfalls nicht zu verachten: 2,96 Mrd. € für Pay-TV, 4,11 Mrd. € für Stadionbesuche, 5,48 Mrd. € für Fanartikel etc. – macht jährlich 12,55 Milliarden Euro. Für dieses Geld könnte man sich die Inselstaaten Tuvalu, Nauru und Palau gleichzeitig kaufen und hätte noch genug Taschengeld übrig, um auf jedem ein Fußballstadion zu bauen – oder jährlich eine bemannte Mondmission durchführen, je nachdem, was einem eher liegt.

Medienmacht und Meinungsbildung

Wer glaubt, er würde sich für Fußball interessieren, weil das in seiner Familie oder im Freundeskreis eben so sei, ist sich der Macht der Medien nicht voll bewusst. Diese können innerhalb von Wochen aus Themen, die niemanden interessieren, einen Hype und ein Massenphänomen machen.

Vor 2011 war Frauenfußball das Beispiel für einen Sport, für den sich abgesehen von den Spielerinnen kaum jemand interessierte. In Vorbereitung auf die damalige Frauenfußball-Weltmeisterschaft wurde aus politischen Gründen massiv Propaganda für dieses Event gefahren. Zur WM selbst klebten Jugendliche plötzlich Sammelalben mit Frauenfußballspielerinnen, deren Namen sie vier Wochen zuvor noch nicht kannten, und es gab überall Public Viewing, zu dem tatsächlich Massen zusammenkamen, um sich die Spiele anzusehen – für eine Sportart, für die sich noch kurz zuvor niemand interessierte und kaum jemand auch nur einen Namen einer Nationalspielerin hätte nennen können.

Wer Kontrolle über die Medien hat, kann jedes Thema in der Bevölkerung zum Massenthema machen, ohne dass die Bevölkerung die Manipulation bemerkt. Und in Deutschland stehen fast alle Medien unter staatlicher Kontrolle🔗.

STANLEY IceFlow 2.0 Trinkbecher mit Griff
STANLEY IceFlow 2.0 Trinkbecher mit Griff Jetzt günstig auf Amazon kaufen!

Der Reiz des echten Spiels

Dieser Text richtet sich nicht gegen den Fußball an sich. Sowohl das Spielen in der Mannschaft wie auch das Anfeuern der eigenen Jungs ist ein Riesenspaß, und mit Tausenden anderen zusammen im Stadion seine Mannschaft anzufeuern, wird von vielen als unvergleichliches Gemeinschaftsgefühl und Rausch erlebt.

Man sollte sich allerdings als Fan schon die Frage stellen: Sind die Spieler dieser 1.-Liga-Mannschaften, die aus aller Welt zusammengekauft werden und mal für die eigene, mal für die gegnerische Mannschaft spielen und noch nicht einmal meinen Namen kennen tatsächlich „meine Jungs“? So wie der Müllers Manfred, der Maiers Sepp, mit denen ich zusammen zur Schule gegangen bin und die auf unserem Bolzplatz gegen die Nachbardorfmannschaft kicken?

Ein altes Prinzip mit moderner Verpackung

Man muss sich bewusst sein, dass vor 2000 Jahren die adligen Familien und Senatoren Roms aus denselben Gründen Spiele im Kolosseum abhielten, aus denen die deutsche Regierung und Ihre staatlichen Medien über alle Maßen den Fußball propagieren: damit der Bürger, während er im Kolosseum, Stadion oder vor dem Fernseher sitzt, abgelenkt ist, während die Politik zu seinem Schaden regiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert