Verschiedene Medien berichten über die deutsche Jessica Brösche, die seit zwei Wochen in einer Abschiebeeinrichtung in den USA sitzt und in Kürze abgeschoben wird.
Die Medien und viele auf den sozialen Medien warnen, wenn dies der Tätowierkünstlerin Brösche passiert, könne es jedem passieren, der mit einem Touristenvisum in die USA einreist.
Jessica Brösche ist nicht Jedermann
Hier der Teil der Geschichte, der Frau Brösche und ihre Freundin, die „Modedesignerin“ Nikita Lofving, nicht zu Jedermann macht:
Alle Bilder von Ihr zeigen linksextrem szenetypische Kleidung, übersät mit schlechten Tattoos, die selbst den ganzen Hals bedecken, das Gesicht voller Piercings und die Haare in allen Bildern von ihr ungepflegt und oder Signalfarben. Die Frau sieht aus wie eine laufende Warnung davor, was Linksextremismus und Drogenmissbrauch aus einer jungen Frau machen können. Ihre Freundin entwirft bizarr-pornografische BDSM-Kleidung. Auf der „Die-ins-Land-zu-lassen-bedeutet-Probleme“-Skala erfüllen die beiden zusammen satte 8 von 10 Punkten.
Der Weg in die USA
Beide reisten zuerst nach Mexiko, um dann von Tijuana aus zu Fuß in die USA einzureisen, und Frau Brösche hatte Arbeitsmaterial dabei. Als Tourist zu Fuß über den Grenzübergang in Tijuana, der 34 parallele Autospuren hat, in die USA einzureisen, ist bereits sehr seltsam und hat vermutlich erst zu der genaueren Kontrolle geführt.
Entscheidung der US-Behörden
Die amerikanische Einreisebehörde ICE entschied, dass Frau Brösche mit Arbeitsmaterial einreiste, um in den USA zu arbeiten, aber kein Arbeitsvisum hatte – eine sehr plausible Annahme, die ihre Ausweisung zur Folge hatte. Ein Ermessensspielraum des Agenten spielte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Rolle.
Es ist also in keiner Form ein Skandal, dass Frau Brösche in Abschiebehaft sitzt. Hier hat einfach nur ein ICE-Agent seine Arbeit gemacht und das Gesetz durchgesetzt. Das sind wir in Deutschland nur nicht mehr gewohnt.
Kann Ihnen das auch passieren?
Falls Sie nicht aussehen, als wären Sie gerade dem Berliner Linksextremismus-Sumpf entstiegen, Ihr Arbeitsmaterial unter dem Arm tragen und zu Fuß über die Mexikanische Grenze bei Tijuana in Begleitung einer Porno-Fetischdesignerin in die USA einreisen, dann werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von ICE abgeschoben.
Der Sommer naht. Holen Sie sich eine 1A MAGA Kappe! 🙂



