Klimawandel macht Erdbeben und Vulkanausbrüche

Klimawandel Vulkan

Klimawandel macht Erdbeben? Drei Beispiele für die neue Absurdität der Klimakatastrophen-Propheten

Die neue These, die gerade durch verschiedene Medien geistert, lautet: Der menschengemachte Klimawandel sorge nicht nur für Wetterextreme und steigende Temperaturen, sondern auch für Vulkanausbrüche und Erdbeben. Ja, richtig gelesen.

Diese absurde Idee wurde unter anderem von drei Beiträgen verbreitet:

  1. Tagesschau.de, 11. April 2025: Klimawandel fördert Naturgewalten
    https://www.tagesschau.de/wissen/klima/erdbeben-klimawandel-myanmar-erderwaermung-100.html

  2. Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), 11. April 2025: Wie Klimawandel Vulkanausbrüche beeinflusst
    https://www.rnd.de/wissen/vulkanausbrueche-und-klimawandel-wie-haengt-das-zusammen-QI5J2QV2DBFNFJFB4CO6SXOJJM.html

  3. Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), 30. Mai 2024: Mehr Erdbeben durch menschengemachten Klimawandel
    https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/Mehr-Erdbeben-durch-menschengemachten-Klimawandel-100.html


Schulunterricht: Was verursacht Erdbeben und Vulkane?

Wer im Erdkundeunterricht nicht jedes Mal draußen zum Kiffen war, erinnert sich:

Erdbeben entstehen durch die Bewegung von Erdplatten, sogenannte tektonische Platten. Diese 1.000 (Nazca) bis 13.000 Kilometer (Eurasische) durchmessenden Gesteinsformationen schwimmen auf dem zähflüssigen Erdmantel. Wenn sie aneinanderstoßen oder aneinander vorbeischrammen, bauen sich Spannungen auf. Entladen sich diese, kommt es zu einem Beben. Dieser Vorgang findet in Tiefen von mehreren Kilometern statt, unter gigantischem Druck und Temperaturen von bis zu 1.500 Grad Celsius.

Vulkane wiederum entstehen durch aufsteigendes Magma aus dem oberen Erdmantel. Dieses Magma sammelt sich in Magmakammern, bevor es durch Vulkanschlote an die Oberfläche tritt. Auch dies passiert kilometerweit unter der Erdoberfläche und wird so wahrscheinlich von Regen oder Gletscherschmelze verursacht wie ein Flugzeugabsturz von einem Dackelfurz.

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Wenn Klimawandel alles erklären soll

Was die genannten Artikel betreiben, ist eine Übung in klimakollektivistischer Zwangslogik.

Der MDR beruft sich auf eine Studie des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) und der University of Southern California, erschienen in den Seismological Research Letters. Dort heißt es, dass steigende Meeresspiegel infolge des Klimawandels den „mechanischen Druck zwischen tektonischen Platten“ erhöhen und dadurch Erdbebenzyklen beeinflussen könnten. Wie genau ein seit 10.000 Jahren relativ gleichmäßiger Meeresspiegelanstieg – derzeit wenige Millimeter pro Jahr – ausreichen soll, um über Hunderte von Kilometern hinweg nennenswerte tektonische Spannungen zu verändern, ist hochgradig spekulativ und durch nichts belegt. Zwar ist es physikalisch nicht ausgeschlossen, dass eine massive Druckveränderung – etwa durch das abrupte Ende einer Eiszeit mit rasanter Gletscherschmelze in Kontinentalgröße – langfristig lokale Effekte haben kann. Doch solche Prozesse spielen sich in Zeitskalen von Jahrtausenden ab und betreffen spezifische geologische Konstellationen, nicht die globale Seismizität. Dass solche winzigen Druckveränderungen wie drei Millimeter Meeresspiegelanstieg im Jahr plötzlich Erdbebenzyklen beschleunigen, ist hahnebüchener Unfug.

Von Eisbären, Gletschern und Vulkanausbrüchen

Das RND zitiert Anja Schmidt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie leitet dort das Institut für Physik der Atmosphäre. In ihrer Einschätzung verweist sie auf Druckveränderungen im Erdinneren, die durch das Abschmelzen großer Gletscher entstehen könnten. Diese könnten theoretisch die Aktivität von Vulkanen beeinflussen – allerdings mit teils jahrhundertelanger Verzögerung. Solche geologischen Rückkopplungen sind bekannt aus der Zeit nach der letzten Eiszeit, als Island vermehrte Vulkanausbrüche erlebte. Doch auch hier gilt: Die damalige Gletscherschmelze erfolgte in einem völlig anderen Maßstab als der heutige langsame Rückgang einiger lokaler Gletscher. Damals schmolzen Kilometerhohe Kontinentalgroße Gletschermassen. Prozesse, die über Jahrtausende oder gar Zehntausende hinweg ablaufen, werden hier als zeitnahe Gefahr inszeniert.

Alarmismus statt Wissenschaft

Die Tagesschau wiederum beruft sich auf hypothetische Effekte klimabedingter Spannungsveränderungen in der Erdkruste. Hier auch die Behauptung: Durch die globale Erderwärmung könne es zu Verlagerungen von Masse kommen – etwa durch schmelzende Eiskörper – und diese könnten Spannungen erzeugen, die tektonische Prozesse beeinflussen. Auch in der Tagesschau werden keinerlei empirischen Grundlagen genannt, auf der diese Behauptung ruht. Es fehlt an konkreten Messwerten, historischen Vergleichen oder belegbaren Zusammenhängen. Das ist reine Spekulation – basierend auf Wunschdenken und Alarmismus.

Was all diese Thesen eint: Sie basieren nicht auf Beobachtung, sondern auf Simulationen und Modellannahmen bei denen fast alle Variablen spekulativ sind und daher mit extrem hohem Unsicherheitsfaktor oder anders ausgedrückt wissenschaftlich wertlos.

Alle drei Thesen sind alarmistische Märchen aus dem Baukasten der Klima-Apokalyptiker.

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Fazit: Pseudowissenschaft hoch 10!

Derartig hanebüchene Ideen würden normalerweise in den Papierkorb wissenschaftlicher Spekulation wandern. Die Existenz des Yetis ist wahrscheinlicher und die Ufologie wissenschaftlicher als diese journalistischen Flausen. Doch im Klima-Narrativ wird alles verwurstet, was irgendwie Angst erzeugt. Dabei wird Wissenschaft nicht mehr als Erkenntnismethode genutzt, sondern als Instrument für Meinungsmache.

Unter dem Strich bleibt: Der lautere, unabhängige Journalismus wurde in Deutschland schon lange zu Grabe getragen. Eine staatsabhängige Lügenpresse schwindelt auf Bestellung jeglichen beliebigen Unsinn herbei, den sich die Parteien für die aktuelle Meinungsmache wünschen.

Wer glaubt, die deutsche Presse sei unabhängig und redlich, der glaubt auch, dass er mit seiner Ölheizung Erdbeben in Myanmar auslösen kann.

 

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