Der linksradikale Terrorist Maja T., die Demonstrationen der Terrororganisation Antifa und die öffentlichkeitswirksamen Auftritte seines Vaters dominieren aktuell die deutschen Medien. Doch wenig ist über die zwei Tage bekannt, als Maja T. und seine Mitterroristen wieder und wieder versuchten, Menschen umzubringen – bis die ungarische Polizei dem ein Ende setzte.
Hier ist die ganze Geschichte
Hintergrund: Der „Marsch der Ehre“ in Budapest
Der „Marsch der Ehre“ ist eine jährlich in Budapest stattfindende Gedenkveranstaltung rechtsextremer Kreise. Sie erinnert an den Versuch von Angehörigen der ungarischen Armee und der deutschen Waffen-SS, im Februar 1945 aus der von der Roten Armee belagerten Stadt auszubrechen tichyseinblick.de. Bei diesen Gedenkmärschen („Becsület napja“ auf Ungarisch) erscheinen regelmäßig Anhänger der Neonazi-Szene aus dem In- und Ausland, oft in Tarn- oder historischer Uniform und mit verbotenen NS-Symbolen hu.wikipedia.org. Zugleich reisen auch antifaschistische Gruppen an, um gegen diese rechtsextreme Versammlung zu protestieren. In der Vergangenheit kam es dabei auf beiden Seiten wiederholt zu Gewaltübergriffen.
Ablauf der Angriffe durch Maja T. im Februar 2023
Vom 9. bis 11. Februar 2023 – rund um den Marsch der Ehre – verübte eine Gruppe gewaltbereiter Antifa-Aktivisten aus mehreren Ländern eine Serie koordinierter Angriffe auf mutmaßliche Rechtsextreme in Budapest. Die Täter wählten ihre Opfer offenbar gezielt nach äußerem Anschein aus, insbesondere Personen mit „rechtsgerichtetem“ Erscheinungsbild (z.B. Tarnkleidung). Insgesamt wurden fünf Überfälle in verschiedenen Teilen der Stadt registriert. Dabei erlitten neun Menschen Verletzungen, sechs von ihnen schwer hu.wikipedia.org. Im Folgenden eine kurze Übersicht der Attacken:
- Erster Überfall (9. Feb, Nyugati pályaudvar): Am Westbahnhof (Nyugati) wurde in einem Zug ein erster Reisender attackiert. Details zu diesem Opfer wurden zunächst kaum bekannt, doch die Polizei vermutete früh einen Zusammenhang mit den folgenden Taten.
- Zweiter Überfall (9. Feb, Fővám tér): Gegen 11 Uhr vormittags griffen 7–8 schwarz gekleidete Täter am Fővám-Platz drei ausländische Besucher an. Konkret wurden zwei polnische Männer und eine Frau brutal zusammengeschlagen, wobei mehrere Opfer Knochenbrüche davontrugen.
- Dritter Überfall (10. Feb, Gazdagréti tér): Am 10. Februar gegen 12:30 Uhr mittags schlugen acht Angreifer am Gazdagrét-Platz auf einen ungarischen Mann ein, der in Tarnanzug auf dem Weg zur Arbeit war hu.wikipedia.org. Das Opfer – ein Mann namens Zoltán Tóth – wurde mit einer Stahlrute niedergestreckt und mit Reizgas besprüht. Er erlitt drei gebrochene Rippen und eine schwere Kopfplatzwunde, die mit 24 Stichen genäht werden musste.
- Vierter Überfall (10. Feb, Bank utca): Am späten Abend (gegen 23:30 Uhr) attackierten fünf vermummte Täter in der Innenstadt ein ungarisches Paar mittleren Alters. Bei dem männlichen Opfer handelte es sich um László Dudog (60), einen in nationalistischen Rockerkreisen bekannten Musiker pestisracok.hu. Er und seine Lebensgefährtin wurden mit Teleskopschlagstock (ungarisch „vipera”) und Pfefferspray von hinten angegriffen. Dudogs Schädel wurde gespalten und die linke Gesichtshälfte zertrümmert – er verlor das Bewusstsein, und seine Kopfverletzung musste im Krankenhaus genäht werden. Seine Partnerin wurde zu Boden geworfen, mit einem ätzenden Spray ins Auge gesprüht und zweimal im Oberschenkel Stich-verletzt borsonline.hu. Beide erlitten schwere Verletzungen und einen Schock.
- Fünfter Überfall (11. Feb, Mikó utca): In der Nacht zum 11. Februar (gegen 0:30 Uhr) wurde in der Mikó-Straße ein deutsches Ehepaar von mehreren Tätern mit ausziehbaren Metallstangen attackiert. Die beiden Deutschen waren offenbar ebenfalls Teilnehmer der Gedenkveranstaltung. Sie überstanden den Überfall mit Verletzungen unbestimmten Ausmaßes; mindestens einer der beiden wurde jedoch schwer verletzt (dieser Fall zählte zu den sechs Schwerverletzten).
Die brutalen Überfälle erfolgten scheinbar ohne Vorwarnung und in kurzer Folge in unterschiedlichen Stadtbezirken pestisracok.hu. Erst nach dem vierten Angriff verbanden die Behörden die Taten miteinander. Am 11. Februar richtete die Budapester Polizei eine Sonderermittlungsgruppe ein und konnte noch am selben Tag drei tatverdächtige Ausländer festnehmen (eine deutsche Frau, einen deutschen Mann und eine Italienerin). Mehrere weitere Verdächtige entkamen zunächst ins Ausland, wurden jedoch später durch internationale Haftbefehle gesucht. Im Dezember 2023 wurde schließlich der deutsche Verdächtige Maja T. in Berlin verhaftet und an Ungarn ausgeliefert tichyseinblick.de.

Rolle von Maja T. bei den Angriffen
Maja T. (23) – mit bürgerlichem Namen Simeon Ravi Trux – ist ein deutscher linksradikaler Aktivist aus Jena, die der Gruppe “Antifa Ost” (auch bekannt als „Hammerbande“) zugerechnet wird. Laut Anklage war er an der Planung und Durchführung der Budapester Angriffe maßgeblich beteiligt. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll Maja T. in mindestens zwei der Überfälle persönlich involviert gewesen sein:
- In einem Fall (vermutlich dem Angriff am Fővám tér) habe er gemeinsam mit Komplizen drei ausgewählte Personen vor einem Café ausgespäht und die Umgebung abgesichert, während andere Täter die Opfer mit Teleskopstangen und Hämmern angriffen.
- In einem weiteren Fall (entspricht dem Überfall auf zwei Personen, mutmaßlich der Angriff auf das ungarische Paar) soll Maja T. mit mehreren Mittätern zwei Menschen von hinten angegriffen und auf sie eingeschlagen haben. Dabei habe er den Opfern eine unbekannte reizende Substanz ins Gesicht gesprüht und – als einer der Verletzten bereits am Boden lag – mit einem Schlagwerkzeug weitere Hiebe versetzt tichyseinblick.de.
Durch diese Attacken wurden mindestens vier Menschen schwer verletzt darunter ein Mann mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen. Den ungarischen Behörden zufolge erfüllten die Taten den Straftatbestand des versuchten Mordes bzw. Totschlags, der schweren Körperverletzung sowie der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung berliner-zeitung.de. Maja T. befindet sich seit Juni 2024 in Budapest in Untersuchungshaft und muss sich dort vor Gericht verantworten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 24 Jahre Freiheitsstrafe. Während der U-Haft trat T. zeitweise in einen Hungerstreik, um gegen die Haftbedingungen zu protestieren – dieser wurde nach rund 40 Tagen beendet, ohne dass sich an seiner Situation grundlegend etwas änderte. Der Prozess gegen Maja T. und weitere Beteiligte läuft derzeit (Stand Mitte 2025) noch.
Die Opfer: Wer sie sind und ihr Hintergrund
Unter den Opfern der Überfälle waren sowohl ungarische Staatsbürger als auch aus dem Ausland angereiste Personen. Viele von ihnen standen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem rechtsextremen Gedenkmarsch – jedoch nicht alle. Im Einzelnen ist Folgendes bekannt:
- Polnische Teilnehmer: Die beiden polnischen Männer und die Frau, die am 9. Februar am Fővám tér überfallen wurden, gehörten offenbar zu einer polnischen Gruppe von Neonazi-Sympathisanten, die zum Marsch der Ehre angereist waren. Ihre genauen Identitäten wurden öffentlich nicht genannt. Sie trugen dem Anschein nach Kleidung oder Abzeichen, die sie aus Sicht der Täter als „rechtsgerichtet“ erscheinen ließen.
- Zoltán Tóth: Der 38-jährige Ungar, der am 10. Februar in Gazdagrét niedergeschlagen wurde, hatte keinerlei Verbindung zur rechtsextremen Szene. Tóth trug eine Armeejacke (Muster M65) auf dem Weg zur Arbeit und wurde offenbar irrtümlich als Neonazi angesehen. Er war ein unbeteiligter Zivilist; in seinem Fall lagen die Angreifer also falsch in der Annahme, ein “Rechtsextremist” vor ihnen zu haben.
- László Dudog und Partnerin: Das ungarische Paar, das am 10. Februar nachts angegriffen wurde, hatte tatsächlich am Gedenkmarsch teilgenommen. László Dudog (60) ist ein bekannter Musiker der ungarischen Nemzeti Rock (nationalistischen Rockmusik)-Szene pestisracok.hu, in der er den Spitznamen „Csöpi bácsi“ trägt. Er besucht nach eigenen Angaben jedes Jahr die Gedenkveranstaltung und verehrt die dort geehrten Gefallenen als Heldens zoljon.hu. Auch seine Lebensgefährtin (49) begleitete ihn dorthin. Beide können dem rechtsextremen Milieu zugerechnet werden.
- Deutsches Ehepaar: Über das deutsche Paar, das kurz nach Mitternacht am 11. Februar attackiert wurde, sind kaum persönliche Details bekannt. Es ist möglich dass diese beiden Personen ebenfalls rechtsextreme Sympathisanten sind, es können aber auch einfach Urlauber gewesen sein. Ihren Aussagen zufolge trugen sie Alltagskleidung und verhielten sich unauffällig, als sie von den Angreifern überrascht wurden Nach dem Überfall kehrten sie wohl umgehend nach Deutschland zurück; eine öffentliche Stellungnahme von ihnen ist nicht dokumentiert.
Sind die Opfer „nachgewiesenermaßen Extremisten“? – Die verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass Einige der Angegriffenen tatsächlich der rechtsextremen Szene angehörte oder zumindest als Teilnehmer der Neonazi-Gedenkfeier erkennbar war. So war László Dudog ein einschlägig bekannter Akteur und erklärte selbst offen seine Teilnahme an dem Marsch s zoljon.hu. Auch die polnischen Opfer dürften gezielt ausgewählte Rechtsradikale gewesen sein, die im Umfeld der Veranstaltung unterwegs waren. Nicht alle Opfer waren jedoch Extremisten. Mindestens ein Betroffener – der Tarnjacke tragende Tóth – hatte rein gar nichts mit der rechtsextremen Versammlung zu tun und geriet nur zufällig ins Visier, weil sein Äußeres ihn fälschlich verdächtig erscheinen ließ. Dieser Fall unterstreicht, dass die Täter letztlich auf Verdacht und Pauschalisierung handelten. Die ungarische Polizei wertete die Taten juristisch als Hassverbrechen gegen Mitglieder einer Gemeinschaft, da Menschen allein aufgrund zugeschriebener politischer Zugehörigkeit angegriffen wurden.
Verletzungen der Opfer und Spätfolgen
Die Angriffe wurden mit besonderer Brutalität ausgeführt. Die Täter setzten ausziehbare Schlagstöcke (Teleskopstangen), Pfefferspray und teils sogar Messer oder Stichwerkzeuge ein pestisracok.huszoljon.hu. Von den neun Opfern wurden sechs so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nachfolgend einige Details zu den erlittenen Verletzungen:
- Kopf- und Gesichtsverletzungen: Mehrere Opfer trugen massive Kopfverletzungen davon. Bei László Dudog platzte der Schädel durch den Schlag mit der Stahlrute auf; die linke Seite seines Gesichts wurde in Trümmer geschlagen. Er verlor sofort das Bewusstsein und erinnert sich erst wieder daran, wie ihn die Sanitäter ins Leben zurückholten. Sein Gesicht war stark geschwollen, das Jochbein (Wangenknochen) war gebrochen und musste ärztlich versorgt werden. Auch das deutsche männliche Opfer erlitt nach ersten Berichten schwere Kopfverletzungen – in ungarischen Medien war von „schweren Kopfwunden“ die Rede.
- Stichverletzungen und Augenreizungen: Dudogs Partnerin wurde neben Prügel mit einer ätzenden Flüssigkeit (vermutlich Pfefferspray) ins Auge gesprüht und anschließend mit einem Messer oder ähnlich scharfem Gegenstand zweimal in den Oberschenkel gestochen borsonline.hu. Sie erlitt tiefe Wunden am Bein und Augenreizungen und stand nach der Attacke unter Schock. Trotz dieser Verletzungen gelang es ihr, Hilfe zu rufen, was möglicherweise Schlimmeres verhinderte.
- Knochenbrüche und innere Verletzungen: Mehrere Opfer erlitten Knochenbrüche. So hatte Zoltán Tóth nach dem Schlag mit der Metallrute drei gebrochene Rippen. Auch bei den am Fővám tér attackierten polnischen Teilnehmern kam es zu Frakturen – Medienberichten zufolge trugen “mehrere von ihnen Knochenbrüche” davon. Daneben wurden zahlreiche Prellungen und Platzwunden dokumentiert.
Einige Verletzungen waren potenziell lebensgefährlich. Dass kein Todesopfer zu beklagen war, bezeichnete László Dudog im Nachhinein als „eigentlich ein Wunder“. Er selbst musste wegen der Kopfverletzung notoperiert werden und verbrachte längere Zeit im Krankenhaus. Seine Genesung war langwierig: Noch ein Jahr nach dem Überfall waren weder er noch seine Partnerin vollständig genesen. Nach Aussage Dudogs werden sie wahrscheinlich ihr Leben lang mit den körperlichen Folgen zu kämpfen haben – insbesondere mit bleibenden Narben und möglicherweise anhaltenden Schmerzen oder Funktionsbeeinträchtigungen im Gesichtsbereich. Auch die seelischen Auswirkungen sind erheblich: Der Musiker berichtete, dass er seit der Tat unter Angst leidet und sich kaum mehr auf die Straße wagt; selbst Wege zum Arzt erledigt er nur noch mit dem Taxi. Er musste seinen Beruf als Sicherheitsmann vorläufig aufgeben, da er durch die Verletzungen arbeitsunfähig wurde borsonline.hu.

Aussagen der Opfer und Interviews
Mehrere Opfer meldeten sich nach der Tat zu Wort, um das Erlebte zu schildern. Am ausführlichsten tat dies László Dudog in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Il Giornale, das im Februar 2024 erschienen ist. Darin beschrieb er die Brutalität des Überfalls im Detail: „Hátulról támadták meg őket” – „Sie griffen uns von hinten an”, erzählt Dudog. Er habe durch einen Schlag auf den Kopf sofort das Bewusstsein verloren, während seine Freundin mit einer reizenden Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht, in den Oberschenkel gestochen und schließlich mit einem Tritt ins Gesicht zu Boden gestreckt worden sei. „Csoda, hogy élünk” – „Es ist ein Wunder, dass wir leben“, betonte Dudog in dem Interview. Noch heute trügen sie die Konsequenzen: „Még egy évvel a támadás után sem gyógyultak meg” – selbst ein Jahr nach dem Angriff seien ihre Wunden nicht verheilt, und sie würden bis ans Lebensende die Folgen davontragen Diese Schilderungen fanden international Beachtung, da sie ein Gegengewicht zur anfänglichen Fokussierung mancher ausländischer Medien auf die Täterperspektive bildeten.
Auch gegenüber ungarischen Medien äußerten sich Opfer. So gab Dudog der Boulevardzeitung Blikk direkt nach der Tat ein Statement, in dem er seine Verletzungen und Ängste beschrieb. Darin brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, dass alle Täter gefasst und hart bestraft würden: „Remélem, elkapják mindet és rájuk rohad a lakat a börtönben” – „Ich hoffe, man schnappt sie alle und das Schloss rostet an ihrer Zelle fest” borsonline.hu. Diese Worte spiegeln die Wut und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit der Opfer wider.
Fazit
Maja T. und seine Spießgesellen sind also nicht in Streit mit rechtsextremen Aktivisten geraten, sondern sie hatten sich zum Mehrfachmord verabredet, diesen geplant und koordiniert durchgeführt. Es ist reiner Zufall und Glück, dass dabei niemand starb. Dabei wurde mindestens ein, möglicherweise aber drei Unbeteiligte schwerst verletzt. Die meisten der Opfer werden lebenslang mit den Folgen dieser Mordversuche zu kämpfen haben.



Dazu kann ich nur sagen keine Gnade, wie schon erwähnt, sollen die Schlösser an den Zellen festrosten, das entspricht auch meinem Wunsch. Hinterhältiger und feiger als dieses schwerst kriminelle Pack agiert hat, geht es nur noch im Krieg. Strafe mit voller Härte, etwas anderes als Lebenslänglich bei Wasser und Brot wäre unangemessen.