In einem Artikel der Sezessionđ wird Martin Sellner wie folgt zitiert:
„Die normative Kraft der faktischen Ostmullen legt die Nazikeule lahm. Jede einzelne patriotische Ostmulle motiviert hunderte ost- & westdeutsche Jungs aktiv zu werden. Die treiben den gesellschaftlichen Umschwung weiter voran, was weitere patriotische Ostmullen spawned. Ein metapolitisches Perpetuum mobile. Werden es die Ostmullen
sein, die die Brandmauer einreiĂen?“
Sellner zitiert hier den Rechtsphilosophen und Juristen Georg Jellinek, der den Ausdruck „Die normative Kraft des Faktischen“ geprĂ€gt hat, um zu beschreiben, dass ein bestehender Zustand die Gesellschaft durch seine pure Existenz Ă€ndern könne.

Von TikTok bis X: Die Geburt eines Trends
Der faktische Sellner mischt hier zwar humorvoll das Prinzip eines Rechtsphilosophen des 19. Jahrhunderts mit dem unerklÀrlich seltsamen Unterschicht-PhÀnomen des Ostmullen-Dienstags, aber er hat damit vermutlich sogar recht.
Gehen wir aber erst einen Schritt zurĂŒck zum Beginn des Ostmullen-PhĂ€nomens an sich. Anfang 2024 begannen meist junge ostdeutsche Frauen, Videos auf TikTok von sich hochzuladen, bei denen sie historische, rechte oder sogar rechtsradikale Lieder lippensynchronisierten. Fast allen dieser Frauen war gemeinsam, dass sie aus Ostdeutschland stammten, stark tĂ€towiert waren, oft sogar noch Piercings im Gesicht hatten und meist einen Beautyfilter verwendeten.
Der Hintergrund war oft dekoriert mit einer Deutschlandfahne, einer Kaiserreichsfahne oder sogar einer Reichskriegsflagge. Einige hatten Uniformteile, Stahlhelme oder gar ganze historische Uniformen an. Es setzte sich nicht nur sehr schnell der Begriff Ostmulle durch, sondern die jungen Damen ĂŒbernahmen diesen stolz und schrieben sich „OG Ostmulle“ in die Bio.
Der Ostmullen-Dienstag als Internet-PhÀnomen
Der Trend schwappte von TikTok auf X ĂŒber, als BAMFBasarđ den Ostmullen-Dienstag erfand. Dieser wurde dann auch weiter von Meme-Seiten wie 9gag.com ĂŒbernommen. Am Ostmullen-Dienstag wurden die neuesten Ostmullenfunde der letzten Woche hochgeladen, verbreitet und gefeiert.
Es stellte sich im konservativ-patriotischen Bereich schnell eine Zuneigung fĂŒr diese wilden jungen Frauen aus dem Osten ein. Die Ostmulle in all ihrer schrĂ€g tĂ€towierten Unterschichten-Rebellion gegen alles, was die westliche Gesellschaft vorschrieb, wurde zu einem Internet-PhĂ€nomen, das sich wie ein FlĂ€chenbrand verbreitete.
Ausdruck des gesellschaftlichen Paradigmenwechsels
Die Ostmulle ist der Ausdruck eines Paradigmenwechsels in der Gesellschaft. Man hat die moralischen Belehrungen der linken GeschwÀtzwissenschaftler aus der westdeutschen Politik und deren Medien satt. Man kann die Dauerpropaganda, die alles Fremde vergöttert und das Einheimische verteufelt, nicht mehr hören.
Der Widerstand im Volk gegen diese moralinsaure Gutmenschlichkeit, die jegliches Private mit linker Indoktrination politisierte, war bisher nur so richtig sichtbar in den Wahlergebnissen der AfD, die mit jeder Bundes-, Landes- und Kreistagswahl von Jahr zu Jahr mehr Stimmen erhielt.
Ostdeutschland zeigt Flagge
Bis es unĂŒbersehbar wurde, dass der gesamte Osten Deutschlands blau ist und die AfD dort stĂ€rkste Kraft wurde. Mit Schlachtrufen wie „Ost, Ost, Ostdeutschland“ schrien die ostdeutschen FuĂballfans und auch Demonstranten ihren neu gefundenen Patriotismus hinaus.
Die Macht der Ostmullen
Die faktische Ostmulle ist eine weitere AusprĂ€gung dieses Widerstands gegen das westdeutsche Gutmenschentum, und sie hat tatsĂ€chlich die normative Kraft, durch Ihre fröhliche sexy TikTok Revolution die gesellschaftlichen Brandmauern niederzureiĂen.
Echte Ostmullen Shirts hier kaufen:

Erhalten Sie regelmĂ€Ăig klare, unabhĂ€ngige Analysen und Nachrichten direkt in Ihr Postfach â von GFrei.News.
Auch Updates und Aktuelles zu unserer DSGVO-GEZ-Aktion!
Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!


