Haben Sie jemals geprüft, wie lange es dauert, Ihr Smartphone aus der Tasche zu ziehen, den PIN einzugeben und ein Foto oder Video zu machen?
Kleiner Tipp: Selbst wenn Sie ein Handymäppchen und einen sechsstelligen PIN haben, brauchen Sie unter 10 Sekunden.
Die Drohnenpanik in Deutschland
In Deutschland gab es seit Beginn des letzten Jahres eine regelrechte Drohnenpanik. Es verging kein Monat ohne Berichte von Drohnen über Bundeswehrstandorten, Gasspeichern, Flughäfen und anderer relevanter Infrastruktur.
Mehrmals wurden komplette Flughäfen wegen Drohnensichtungen, teilweise sogar für Stunden, stillgelegt.
Der ständige Verweis auf Russland
Und bei keiner dieser Sichtungen fehlt der Hinweis auf Russland. Dass der Verdacht bestünde, der Russe würde über Wegwerfagenten deutsche Infrastruktur mit Drohnen ausspähen.
Ganz so, als ob Russland so etwas nötig hätte. Russland hat bis zu 150 Satelliten im Orbit, die per bildgebenden Verfahren, Radar oder Funk Aufklärung betreiben können.
Es gibt also kaum einen Grund, warum man per Drohne Infrastruktur filmen sollte, die man schon 1.000 Mal per Satellit in unterschiedlichsten Lichtspektren und per Radar fotografiert hat.
Eine auffällige Häufung angeblicher Vorfälle
Nichtsdestotrotz wurden im gesamten letzten Jahr 18 angeblich bedrohliche Drohnenvorfälle gemeldet. Nie ohne den Hinweis, dass Russland dahinterstecken könnte. Es wurde eine regelrechte Drohnenpanik geschürt. Ganz so, als würde der Russe uns ausspähen, um einen Angriff vorzubereiten.
Keine Fotos, keine Videos – kein einziger Beweis
Das wirklich Verblüffende an all diesen Vorfällen ist, dass es zu keinem einzigen auch nur ein einziges Foto oder Video einer Drohne gibt. Nicht eines!
Und hier kommen wir zur Ausgangsfrage zurück. Wie kann es sein, dass über Großflughäfen, bei denen zu Stoßzeiten bis zu 40.000 Passagiere und noch mehrere tausend Personen Personal anwesend sind, es nicht einer geschafft hat, in unter 10 Sekunden das Handy aus der Tasche zu ziehen und auf den Auslöser zu drücken?
Militärische Hochsicherheitsbereiche ohne Bildmaterial?
Wie geht das, dass auf Bundeswehr-, Marine- und Luftwaffenstützpunkten, auf denen buchstäblich Wachen stehen und tausende Soldaten anwesend sind, es keiner schafft, ein Foto oder Video der unbekannten Flugobjekte zu machen?
Ganz einfach. Das kann nicht sein, und das lässt nur einen logischen Schluss zu.
Drohnensichtungen als Teil der Kriegspropaganda
Alle oder die meisten der folgenden Fälle von Drohnensichtungen wurden im Rahmen der Kriegspropaganda erfunden.
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Anfang 2025 – Schwesing (Schleswig-Holstein, Bundeswehr-Standort): An einem Flugabwehr-Stützpunkt wurden an acht Tagen unbekannte Drohnen gesichtet, die trotz vorhandener Abwehrtechnik nicht abgefangen werden konnten, weshalb die Bundeswehr von gezielter Ausspähung ausgeht.
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Ende Februar 2025 – Ostfriesland (Niedersachsen, Gasspeicher Jemgum): Mehrere große unbekannte Drohnen überflogen eine Erdgasspeicheranlage, was von Sicherheitsbehörden als Teil einer Serie verdächtiger Überflüge über kritische Infrastruktur gewertet wurde.
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Ende Februar / Anfang März 2025 – Nordholz (Niedersachsen, Luftwaffenstützpunkt): Nachts wurden große Drohnen mit geschätzter Spannweite von 3 bis 6 Metern über dem Fliegerhorst gesichtet, deren Herkunft ungeklärt blieb und bei denen ein Spionageverdacht geprüft wurde.
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April / Mai 2025 – Wartburgkreis (Thüringen, Bundeswehr-Kaserne): Über einer Kaserne wurden mehrfach unbekannte Drohnen beobachtet, woraufhin Polizei und Sicherheitsbehörden wegen möglicher unerlaubter Überflüge ermittelten.
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April / Mai 2025 – Kyffhäuserkreis (Thüringen, Bundeswehr-Kaserne): Mehrere Drohnenüberflüge über Kasernenanlagen wurden registriert und von Behörden als auffällige Zunahme sicherheitsrelevanter Vorfälle eingeordnet.
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16.04.2025 – Sondershausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen, Bundeswehr-Kaserne): In der Nacht überflog eine Drohne mit roten und grünen Blinklichtern das Kasernengelände, woraufhin die Polizei Zeugenaufrufe startete und Ermittlungen aufnahm.
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14.05.2025 – Wilhelmshaven (Niedersachsen, Marinestützpunkt): Über dem Marinegelände kreiste eine Drohne, wobei die Polizei später einen zivilen Hobbypiloten ermittelte und keine Spionage bestätigte.
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16.05.2025 – Wilhelmshaven (Niedersachsen, Marinestützpunkt): Erneut wurde eine Drohne über dem Marinestützpunkt gemeldet, die Ermittlungen führten auch in diesem Fall zu einem zivilen Betreiber ohne sicherheitsrelevanten Hintergrund.
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Mai / Juni 2025 – Wilhelmshaven (Niedersachsen, Marinestützpunkt): In mehreren weiteren Fällen kreisten Drohnen über dem Marinegelände, wobei die Polizei insgesamt fünf zivile Hobbypiloten identifizierte und keine Spionage feststellte.
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02.10.2025 – Frankfurt am Main (Hessen, Flughafen): Eine Drohne wurde im Flugverbotsbereich des Flughafens registriert und sichergestellt, ohne dass der Flugbetrieb unterbrochen werden musste.
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02.10.2025 (Nacht) – München (Bayern, Flughafen): Mehrere Drohnensichtungen führten zur vollständigen Einstellung des Flugbetriebs auf beiden Start- und Landebahnen, wodurch 32 Flüge ausfielen und tausende Passagiere strandeten.
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03.10.2025 – München (Bayern, Flughafen): Nur Stunden später kam es erneut zu Drohnenmeldungen, weshalb der Flughafen binnen 24 Stunden zum zweiten Mal lahmgelegt wurde und weitere 46 Flüge ausfielen.
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18.10.2025 – München (Bayern, Flughafen): Aufgrund verdächtiger Wahrnehmungen in der Flughafenumgebung wurde der Flugverkehr zweimal kurzzeitig unterbrochen, ohne dass eine Drohne eindeutig bestätigt werden konnte.
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31.10.2025 – Berlin BER (Berlin/Brandenburg, Flughafen): Eine Drohnensichtung führte zu einer zweistündigen vollständigen Einstellung des Flugbetriebs, mehreren Umleitungen und einer zeitweisen Aussetzung des Nachtflugverbots.
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02.11.2025 – Bremen (Bremen, Flughafen): Wegen einer gemeldeten Drohne in Flughafennähe stoppte die Flugsicherung alle Starts und Landungen für rund eine Stunde, mehrere Flüge wurden umgeleitet oder verzögert.
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04.11.2025 – Brüssel (Belgien, Flughafen Brüssel-Zaventem / NATO-Basis Kleine-Brogel): Nach Drohnensichtungen wurde der Flugverkehr am Flughafen zweimal vollständig eingestellt, während zeitgleich mehrere Drohnen über einer NATO-Luftwaffenbasis gemeldet wurden.
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05.11.2025 – Hannover (Niedersachsen, Flughafen Hannover-Langenhagen): Die Meldung einer Drohne nahe dem Flughafen führte zu einer 45-minütigen Betriebseinstellung und mehreren Umleitungen von Passagier- und Frachtflügen.
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01.12.2025 – Annaburger Heide (Brandenburg, Bundeswehr-Standort „Arrow 3“): Drei unbekannte Drohnen kreisten über einer Radarantenne des Raketenabwehrsystems, konnten trotz Feuerfreigabe und Anti-Drohnen-Technik nicht abgefangen werden, woraufhin von gezielter Ausspähung ausgegangen wurde.
Die Beweislast liegt bei den Verfechter dieser Darstellung
Und wer das Gegenteil behauptet, muss es schaffen, die Unmöglichkeit zu erklären, wie es sein kann, dass bei all diesen Ereignissen, bei denen insgesamt mindestens eine halbe Million Menschen zu den Zeitpunkten der Drohnensichtungen anwesend waren, es nicht einer geschafft hat, die Drohnen zu fotografieren oder zu filmen!

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