Trump Pressekonferenz – bahnbrechende Erfolge übertreffen 20 Jahre deutsche Politik

Trump Pressekonferenz

Trump Pressekonferenz : Triumphale Bilanz und Ausblick

Am 27. Juni 2025 gab US-Präsident Donald Trump in Washington seine bisher größte Pressekonferenz und verkündete eine Reihe von Entscheidungen und Erfolgen, die er als historisch einordnet. Gemeinsam mit Justizministerin Pam Bondi präsentierte er Maßnahmen, die „einen monumentalen Sieg für die Verfassung“ darstellen whitehouse.gov. Beobachter vergleichen das Ausmaß dieser Ankündigungen mit dem, was andere Regierungen in Jahrzehnten erreichen. Trump selbst betonte stolz, er habe in wenigen Monaten mehr positive Veränderungen für sein Land erreicht, als manche Regierung anderswo in 20 Jahren zustande gebracht habe. Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen – jeweils mit Erklärung, warum Trumps Team sie als Vorteil für Amerika sieht.

Ende landesweiter Richter-Blockaden – „monumentaler Sieg“

Ein zentrales Thema war ein Urteil des Obersten Gerichts (Supreme Court), das die Praxis der bundesweit geltenden einstweiligen Verfügungen durch einzelne Bundesrichter stark einschränkt. Bisher konnte etwa ein einzelner Richter in Kalifornien eine Trump-Politik für alle 50 Bundesstaaten stoppen. Das Gericht entschied nun 6:3, dass untere Gerichte ihre Befugnisse überschritten haben, wenn sie universelle (nationwide) Verbote aussprechen. Künftig dürfen einstweilige Verfügungen nur noch lokal für die jeweiligen Kläger gelten statt landesweit. Trump feierte das als „gewaltigen Sieg für die Verfassung, die Gewaltenteilung und den Rechtsstaat“ whitehouse.gov.

Warum ist das wichtig? Trumps Anwälte hatten argumentiert, dass eine Handvoll „aktivistischer“ Richter überproportional oft seine Dekrete ausbremsten. Tatsächlich kamen von 94 Bundesgerichtsbezirken die meisten landesweiten Blockaden aus nur fünf überwiegend links-liberal besetzten Gerichtsbezirken: Kalifornien, Maryland, Massachusetts, Washington D.C. und Washington State. Von 40 derartigen Verfügungen gegen Trumps Maßnahmen in dieser Amtszeit stammten 35 aus diesen 5 Bezirken whitehouse.gov. Dieses konzentrierte „lawfare“ (strategische Rechtsblockaden) habe laut Bondi einen gewählten Präsidenten daran gehindert, seinen Wählern gegebene Versprechen umzusetzen. Mit dem Supreme-Court-Urteil ist dieses Instrument nun entmachtet. Kein einzelner Bezirksrichter kann künftig mit einer Federstrich-Entscheidung bundesweit Trumps Politik lahmlegen Aus Sicht der Regierung wird damit die demokratische Legitimation gestärkt: Die vom Volk gewählte Exekutive kann ihr Programm durchführen, ohne von einzelnen Richtern überstimmt zu werden. „Amerikaner bekommen endlich, wofür sie gestimmt haben“, kommentierte Bondi zufrieden.

Gestärkte Elternrechte an Schulen

Trump verkündete weiter einen Erfolg vor dem Supreme Court in Sachen Elternrechte. Das Oberste Gericht entschied, dass Eltern ihre Kinder von Unterrichtseinheiten mit LGBTQ-bezogenem Material abmelden dürfen. Konkret ging es um Grundschulen in Maryland, die LGBTQ-Themen in Geschichten und Büchern behandelten. Die konservative Gerichtmehrheit urteilte, dass das Schulamt kein Recht habe, Eltern mit religiösen Einwänden die Befreiung ihrer Kinder von solchen Stunden generell zu verweigern. Das Fehlen jeder Opt-out-Möglichkeit stelle eine unzulässige „Bürde für die Religionsfreiheit der Eltern“ dar, schrieb Richter Samuel Alito. Trump begrüßte das Urteil begeistert: „Eltern hatten die Kontrolle über ihre Kinder verloren. Dies gibt sie ihnen zurück.“ In seiner Regierung wird betont, dass Mütter und Väter das primäre Erziehungsrecht haben. Dieser Schritt sei „gesunder Menschenverstand“ und sorge dafür, dass Schulen sensible Themen nicht gegen den erklärten Willen der Familie vermitteln. Während Kritiker warnen, dass so eine „Abschottung vor unliebsamen Ideen“ droht, feiern konservative Kreise die Entscheidung als Meilenstein für Elternrechte. Eltern könnten ihre Wertevorstellungen nun besser schützen, ohne befürchten zu müssen, dass Schulen ihre Kinder mit für sie unangemessenen Inhalten konfrontieren.

Keine Steuergelder mehr für Geschlechtsumwandlungen

Ebenfalls im Bereich gesellschaftspolitischer Weichenstellungen verkündete Trump: Bundesgelder sollen nicht länger für geschlechtsangleichende Behandlungen oder Operationen verwendet werden. Bereits zuvor hatte seine Regierung versucht, z.B. die Finanzierung von Geschlechtsanpassungen beim Militär und in Bundesgefängnissen zu stoppen. Diese Vorhaben waren jedoch von Gerichten blockiert worden. Durch die neue Rechtslage (Wegfall der landesweiten Injunktionen) kann die Administration diese Politik nun umsetzen whitehouse.gov. Steuergelder werden nicht mehr für transgender Chirurgie oder Hormonbehandlungen ausgegeben, sei es im Gesundheitssystem, in Haftanstalten oder via Medicare.

Warum wird das als Vorteil gesehen? Aus Trumps Sicht spart dies dem Steuerzahler Geld und verhindert, dass Bürger unfreiwillig umstrittene medizinische Eingriffe finanzieren, die nicht allgemein auf Zustimmung stoßen. Befürworter argumentieren, der Staat solle sich neutral verhalten und solche Eingriffe Privatsache bleiben lassen. Gerade konservative Wähler begrüßen es als „Gebot der Fairness“, dass ihre Steuern nicht für Maßnahmen genutzt werden, die ihren Wertvorstellungen widersprechen. Zudem betont das Weiße Haus, es gehe um medizinische Notwendigkeit vs. Ideologie: Nur wirklich lebensnotwendige Behandlungen sollten öffentlich finanziert werden. Gegner kritisieren dagegen, dies nehme Transgender-Personen notwendige Gesundheitsversorgung. Doch Trumps Regierung verweist darauf, dass nun Raum für alternativen Einsatz der Mittel geschaffen werde – etwa für Veteranenversorgung oder Krankheitsbekämpfung – und dass kein grundsätzlicher Behandlungsstopp, sondern nur die staatliche Finanzierung adressiert sei. Insgesamt verkauft die Administration diesen Schritt als Signal für Haushaltsdisziplin und Werteorientierung.

Schlag gegen brutale Gang: 2.711 Verhaftungen

Im Bereich innere Sicherheit konnte Trump beachtliche Erfolge gegen das organisierte Verbrechen vermelden. Justizministerin Bondi gab bekannt, dass bundesweit bereits 2.711 Mitglieder der venezolanischen Gang „Tren de Aragua“ (TDA) festgenommen wurden. TDA gilt als eine der gewalttätigsten Banden der Welt, verantwortlich für Terrorisierung von Gemeinden bis hin zu Morden. Unter Präsident Biden seien viele dieser Kriminellen ungehindert ins Land gekommen, so Bondi – „Biden ließ sie praktisch frei einreisen“, monierte sie. Trump habe nun die Schleusen dicht gemacht und konsequent durchgegriffen. Seit Amtsantritt seiner neuen Regierung (Januar) wurden über 2.700 Gangmitglieder gefasst und inhaftiert. Bondi betonte: „Heute verzeichneten wir die 2.711. Verhaftung eines TDA-Mitglieds in unserem Land. Jeder hier stimmt zu, dass dies eine der gewalttätigsten kriminellen Organisationen der Welt ist.“

Dieser Erfolg ist eng verknüpft mit Trumps verschärfter Einwanderungspolitik. Er hat TDA als Terrororganisation eingestuft, was beschleunigte Abschiebungen ermöglicht. Zuvor hatten liberale Richter sogar hier eingegriffen: Ein Bundesrichter in D.C. verhinderte per einstweiliger Verfügung zeitweise die Abschiebung bestimmter illegaler Gewalttäter unter Berufung auf technische Verfahrensfragen. Dank der Supreme-Court-Entscheidung „gehören solche Spielchen der Vergangenheit an“, so Bondi. Jetzt könne man „alle diese Gangster deportieren, ohne dass irgendein einzelner Richter sich zum Kaiser über die Exekutive aufschwingt“, erklärte sie im Weißen Haus. „Sie alle sollten sich jetzt sicherer fühlen“, adressierte Bondi die Bevölkerung foxnews.com. Vorteil: Die Regierung stellt dies als Wiederherstellung von Recht und Ordnung dar. Gewaltverbrecher werden konsequent entfernt, was die öffentliche Sicherheit erhöhe. Zusätzlich wirke das hartes Vorgehen abschreckend auf andere Banden und illegale Migranten. Innenpolitisch unterstreicht Trump damit sein Image als Law-and-Order-Präsident, der – im Gegensatz zu seinem Vorgänger – keine „sanctuary“-Politik duldet, sondern Verbrechen an der Wurzel packt.

Konsequenz für „Sanctuary Cities“: Geldhahn zu

Passend dazu kündigte Trump an, dass sogenannte „Sanctuary Cities“ (Städte, die illegalen Einwanderern Schutz vor Abschiebung bieten) ab sofort keinerlei Bundesmittel mehr erhalten, solange sie ihre schützende Haltung beibehalten. Eine der ersten Anordnungen des neuen Präsidenten im Januar war, Fördergelder für Städte und Bundesstaaten zu streichen, die aktiv die Kooperation mit der Bundes-Einwanderungsbehörde ICE verweigern. Bislang verhinderten Gerichte diesen Schritt – etwa stoppte ein Bundesrichter in San Francisco im Frühjahr einstweilen die Streichung von Mitteln für „Sanctuary“-Gebiete. Doch nun kann Trump „jeden Cent“ entziehen, wie er triumphierend verkündetethreadreaderapp.com. Beispielsweise droht Kalifornien der Verlust sämtlicher nicht zweckgebundener Bundeszuschüsse, solange es illegale Einwanderer durch Sanctuary-Politik schützt.

Warum das gut sei? Aus Sicht der Regierung wurde hier bislang „rechtswidriges Verhalten belohnt“. Städte wie New York, Los Angeles oder Chicago verweigerten Bundesgesetzen Gefolgschaft, erhielten aber weiterhin Milliarden an Bundesgeldern. Trump argumentiert, das Steuerzahlergeld solle nicht an Kommunen fließen, die Bundesrecht sabotieren. Die Maßnahme erhöht den Druck auf diese Städte, ihre Politik zu ändern: Wollen sie nicht auf wichtige Finanzmittel verzichten – etwa für Infrastruktur, Bildung oder Sicherheit – müssen sie mit ICE kooperieren. So erhofft man sich eine flächendeckende Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Befürworter loben dies als Gebot von Fairness und Rechtsstaatlichkeit: Keine Sonderzonen mehr, in denen illegale Einwanderung faktisch toleriert wird. Kritiker halten dagegen, dass Trumps Vorgehen die öffentliche Sicherheit unterminieren könnte, wenn etwa Polizeiarbeit erschwert wird, weil Migranten aus Angst vor Abschiebung keine Verbrechen mehr melden. Die Regierung entgegnet, echtes Vertrauen in die Gesetze entstehe nur, wenn alle diese Gesetze respektieren – und dass Sicherheit langfristig steigt, wenn kriminelle Ausländer konsequent außer Landes gebracht werden. Zudem könne das freiwerdende Geld dann an Städte fließen, die sich gesetzestreu verhalten.

Friedensdeal in Afrika: „Mineralien für Sicherheit“

Auch außenpolitisch konnte Trump Erfolge verkünden. In Washington kam – unter US-Vermittlung – ein Friedensabkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda zustande. Diese beiden zentralafrikanischen Staaten lagen über Jahre im Konflikt, insbesondere durch die rebel­li­sche M23-Miliz im Ostkongo, was tausende Tote forderte. Das neue Abkommen sieht einen Rückzug der ruandischen Truppen aus dem Ostkongo sowie die Entwaffnung aller nichtstaatlichen Milizen vor. Trump präsentierte den Deal als doppelten Gewinn: Frieden für Afrika und strategische Rohstoffe für Amerika. „Sie haben sich über Jahre mit Macheten abgeschlachtet – einer der schlimmsten Kriege überhaupt“, schilderte Trump die Lage dramatisch. „Wir [die USA] bekommen als Teil davon eine Menge der Schürfrechte in Kongo. Die sind so geehrt, hier zu sein – sie hätten nie gedacht, dass sie hierherkommen würden.“ Tatsächlich enthält der Wirtschaftsrahmen des Abkommens Klauseln, die westliche (insbesondere amerikanische) Investitionen in den rohstoffreichen Gebieten des Kongos fördern sollen. Es geht um strategische Minerale wie Kobalt, Tantal, Lithium und Gold, die für High-Tech und Energiewende entscheidend sind.

Welche Vorteile bringt das? Zum einen wird ein jahrzehntealter blutiger Konflikt entschärft, was humanitär bedeutsam ist. Zum anderen hat Trump für die USA Zugang zu kritischen Rohstoffen gesichert, die bisher oft von rivalisierenden Mächten (China, Russland) kontrolliert wurden. „Strategische Ressourcen gesichert“, fasste der Präsident zufrieden zusammen threadreaderapp.com. Für die US-Wirtschaft und -Sicherheit ist dies immens wertvoll: Kongo verfügt über einen großen Anteil der weltweiten Kobalt- und Coltanvorkommen (wichtig für Akkus, Rüstungselektronik etc.). Durch amerikanische Abbaurechte verringert sich die Abhängigkeit von China in der Lieferkette. Zudem kann Trump innenpolitisch punkten, da solche Deals als Jobmotor für die amerikanische Bergbau- und Fertigungsindustrie dargestellt werden. Kritiker bemängeln zwar, der Deal sei vage und nütze vorrangig wirtschaftlichen Interessen der USA. Doch Trump sieht darin eine Win-Win-Situation: „Frieden durch Entwicklungshilfe“ – die Region profitiert von Investitionen und Stabilität, Amerika von den Rohstoffen. Der Mediationscoup stärkt auch Trumps außenpolitisches Profil als Dealmaker: Während Vorgängerregierungen in Afrika wenig ausrichteten, erzielt er greifbare Resultate.

Härtester Kurs gegen Iran: „Ohne Frage würden wir wieder bomben“

Noch markiger fiel Trumps Botschaft an Iran aus. Auf Reporterfragen, ob er nach den jüngsten Militärschlägen bereit wäre, Iran erneut anzugreifen, antwortete Trump unumwunden: „Klar, ohne Frage, absolut.“ Hintergrund: Zwei Wochen zuvor hatten die USA auf Bitten Israels Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen durchgeführt, nachdem Iran trotz Warnungen Uran immer weiter angereichert hatte. Trump bezeichnete diese massiven Präzisionsschläge als vollen Erfolg: „Irans wichtigste Uran-Anlagen wurden vollständig ausgelöscht“. Teheran hatte daraufhin eine US-Basis am Golf mit Raketen beschossen, was die Spannungen weiter hochtrieb. Nun machte Trump klar: Sollte Iran sein Atomprogramm wieder aufnehmen oder Geheimanlagen betreiben, werde er nicht zögern, erneut zuzuschlagen. Er enthüllte zudem, dass er persönlich einen israelischen Plan zur gezielten Tötung des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei gestoppt habe – offenbar um eine Eskalation zu vermeiden. Dennoch stellte Trump absolute Forderungen an Teheran: Iran müsse sämtliche nuklearen Materialien und Ambitionen *„bedingungslos aufgeben“, jede Urananreicherung einstellen und vollständige Inspektionen erlauben**. Nur ein „wirkliches Ende“ des Problems – sprich eine totale Aufgabe aller Atomwaffen-Bestrebungen – könne einen dauerhaften Frieden sichern. „Iran darf keine Atomwaffe haben, so einfach ist das“, erklärte der Präsident knapp.

Warum dieser Kurs? Trump und sein Lager sehen darin die einzige Sprache, die Teheran versteht. Nach ihrer Ansicht haben halbherzige Deals (wie das Abkommen von 2015) Iran nur Zeit verschafft, heimlich weiter an der Bombe zu arbeiten. Trumps Maximaldruck-Strategie – militärische Stärke zeigen und wirtschaftliche Sanktionen – soll Iran zwingen, wirklich einzulenken. Die Vorteile laut Regierung: Ein Iran ohne Atomprogramm erhöht die Sicherheit für die USA, Israel und die Welt enorm. Trumps Vorgehen habe bereits Ergebnisse gezeigt: Irans nukleare Infrastruktur sei „zerstört“, und Teheran stehe wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Befürworter loben, noch nie habe ein US-Präsident so konsequent „keine Spielräume“ gelassenthreadreaderapp.com – was die Chance erhöhe, dass Iran tatsächlich einlenkt oder das Regime geschwächt wird. Kritiker warnen vor Eskalationsgefahr eines Krieges. Doch Trump betont, Abschreckung habe Schlimmeres verhindert: „Wir haben Khamenei sogar das Leben gerettet, indem wir Israels Plan gestoppt haben“, schrieb er, „aber wenn Iran nicht aufgibt, kennen wir unseren nächsten Schritt.“ Seine Regierung sieht diesen harten Kurs als Erfolgsmodell, was er mit Blick auf Nordkorea oder Syrien vergleicht: Frieden durch Stärke.

Geburtsrecht vor Gericht: Kontroverse um US-Staatsbürgerschaft

Ein weiteres heißes Eisen ist Trumps Vorstoß, das in der Verfassung verankerte Geburtsortsprinzip (birthright citizenship) neu zu interpretieren. Per Executive Order verfügte er am Tag seiner Amtseinführung, dass Kinder, die in den USA geboren werden, nicht automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten, wenn ihre Eltern sich illegal oder nur vorübergehend im Land aufhaltensupremecourt.gov. Diese Anordnung greift den 14. Verfassungszusatz von 1868 an, der nach dem Bürgerkrieg allen in den USA Geborenen die Staatsbürgerschaft garantieren sollte – ursprünglich, um ehemaligen Sklaven und ihren Kindern volle Rechte zu gebenscotusblog.com. Mehrere Gerichte stoppten prompt Trumps Dekret landesweit als verfassungswidrig. Doch mit dem oben erwähnten Supreme-Court-Urteil zu den Injunktionen wurden diese Verbote nun teilweise ausgesetzt. Die eigentliche Grundsatzfrage – ist Trumps Ende des „Jus Soli“ verfassungsgemäß oder nicht? – muss das Oberste Gericht erst noch entscheiden. Für Oktober ist eine Verhandlung dazu angesetzt, die als einer der explosivsten Fälle der neuen Gerichtstermins gilt. Sollte das Gericht Trump Recht geben, würde das amerikanische Staatsbürgerschaftsrecht auf den Kopf gestellt: Millionen künftiger Babys, die wie bisher automatisch US-Bürger wären, hätten diesen Anspruch nicht mehr, wenn ihre Eltern keine Bürger sind. „Es [der 14. Zusatzartikel] war für die Babys der Sklaven gedacht, nicht für Leute, die das System im Urlaub ausnutzen“, begründet Trump seinen Schritt pointiert. Er unterstellt etwa wohlhabenden „Geburtstouristen“ und illegal Eingewanderten, gezielt in die USA zu kommen, um ihren Kindern Bürgerrechte zu erschleichen.

Die möglichen Vorteile aus Trumps Sicht: Er argumentiert, die Geburtsrecht-Regelung in aktueller Form habe Anreize für illegale Einwanderung geschaffen – schließlich genüge ein illegaler Grenzübertritt einer Schwangeren, um ein US-Baby mit allen Rechten (und später die Möglichkeit für Familiennachzug) zu bekommen. Durch die Änderung würde dieses Schlupfloch geschlossen. Die Staatsbürgerschaft erhielten nur noch Kinder, die mindestens einen US-Bürger oder legal dauerhaft ansässigen Elternteil haben. Trump betont, die USA seien eines der wenigen entwickelten Länder mit uneingeschränktem Geburtsortsprinzip – viele europäische Staaten (darunter Deutschland) kennen diese automatische Bürgerschaft nicht in gleicher Form. Sein Team sieht darin also eine überfällige Anpassung an internationale Normen und eine Stärkung der Souveränität: „Wir entscheiden selbst, wer unser Bürger wird“. Zudem glaubt man, damit die illegale Migration weiter zu senken, weil ein wichtiger Anreiz entfällt. Bürger mit konservativer Haltung applaudieren, dass die „Verfassung wieder auf ihren ursprünglichen Zweck zurückgeführt“ werde – nämlich Bürgerrechten für Nachfahren ehemaliger Sklaven, nicht für Kinder von „Statusverletzern“.

Gegner hingegen halten Trumps Interpretation für klar verfassungswidrig. Der Wortlaut „All persons born… in the United States… are citizens“ spreche eine andere Sprache. Sie warnen vor „zwei Klassen“ von in den USA geborenen Kindern und jahrelangen Rechtsunsicherheiten. Bis zur höchstrichterlichen Klärung bleibt Trumps Order vorerst blockiert scotusblog.com – es gilt also Status quo. Die kommenden Monate versprechen hier eine harte juristische Auseinandersetzung. Unbestritten ist aber: Noch nie hat ein Präsident die 150 Jahre alte Grundregel derart fundamental in Frage gestellt. Dass der Supreme Court den Fall annimmt, zeigt die Tragweite. Selbst einige Republikaner sind bezüglich der Erfolgsaussichten skeptisch. Doch Trump sieht es als Krönung seiner Einwanderungsagenda: Gelingt es ihm, dieses Heiligtum zu kippen, hätte er eines der umstrittensten Versprechen umgesetzt.

Freie Bahn für Trumps Agenda: „Jetzt alles auf einmal umsetzen“

Als Fazit der Pressekonferenz stand eine zentrale Botschaft: Trump ist so handlungsfähig wie nie zuvor, da die Gerichte ihm keine Steine mehr in den Weg legen können. „Wir haben nicht nur einen Fall gewonnen“, so die Regierung, „wir haben das einzige Werkzeug eliminiert, das unsere gesamte Agenda blockiert hat.“ Tatsächlich ermöglicht der Wegfall der flächendeckenden einstweiligen Verfügungen dem Präsidenten nun, mehrere Kernvorhaben gleichzeitig voranzutreiben threadreaderapp.com. Bondi formulierte es so: „Aktivistische Richter haben fast alle Politik des Präsidenten gestoppt – nicht mehr, nicht mehr.“ Trump kann nun gleichzeitig agieren, ohne befürchten zu müssen, dass irgendwo ein einzelner Bundesrichter alles auf Eis legt. So kündigte er an, parallel vorzugehen bei:

  • Grenzschutz und Einwanderung: Vom weiteren Mauerbau an der Südgrenze bis zur Verschärfung von Asyl- und Visaregeln kann nun alles zügig umgesetzt werden. Zuvor waren viele dieser Projekte durch Gerichtsverfahren verzögert worden.

  • Beendigung der Geburtsbürgerschaft (wie oben beschrieben) und anderer Einwanderungsreformen in einem Rutsch, ohne jahrelange Prozessmarathons in zig Gerichtsdistriktenthreadreaderapp.com.

  • Haushaltskonsolidierung: Trump plant z.B. ein Einfrieren „überflüssiger“ Ausgaben und eine umfassende Reform föderaler Behörden. Selbst Massenentlassungen im Regierungsapparat – über 1.400 Mitarbeiter des Bildungsministeriums wurden bereits entlassen oder versetzt – können jetzt nicht mehr von einzelnen Richtern blockiert werden, was zuvor der Fall war.

  • Sicherheitsinitiativen: Vom Refugee-Stopp (vorläufiger Aufnahmestopp für Flüchtlinge zur Entlastung) bis zum harten Durchgreifen gegen Drogenhandel und Bandenkriminalität. All diese Maßnahmen, so das Weiße Haus, waren in der Vergangenheit durch Klagen und Verfügungen verzögert – „damit ist Schluss“.

Trump nennt das einen genuis move, einen genialen Schachzug: Indem er den juristischen Flaschenhals beseitigte, erspart er sich jahrelange Kämpfe vor Gericht und kann das Regierungsprogramm der Bevölkerung „just in time“ liefern. „Keine Verzögerungen mehr“, so das Motto threadreaderapp.com. Für seine Anhänger ist dies die Erfüllung dessen, wofür Trump 2024 wiedergewählt wurde: Konsequentes Umsetzen aller Versprechen. „Die Amerikaner bekommen endlich, wofür sie gestimmt haben“, sagte Bondi zufrieden whitehouse.gov.

Zusammengefasst kann man sagen, dass Trump in seiner bisherigen zweiten Amtszeit mehr für das amerikanische Volk getan hat, als sämtliche deutschen Bundesregierungen zusammengenommen für unser Land.

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