Zahlen Sie niemals mit Karte!

Kredit Karten Werbung

Rund 61 % des stationären Einzelhandelsumsatzes werden mit Karte bezahlt. Würde man die Kartenkunden nach einem Grund fragen, warum eigentlich, würde ihnen vermutlich kaum einer einfallen. Der eigentliche Grund dafür ist geschickte Werbung seit den 60er Jahren.

Kreditkarten wurden als Zeichen des Wohlstands und als modernes Zahlungsmittel beworben. Oft in Verbindung gebracht mit Urlaub, Symbolen von Reichtum, schönen Frauen und Business.

Tatsächlich aber hat die Zahlung mit EC- oder Kreditkarte keinerlei Vorteil. Barzahlungen dauern im Durchschnitt 22 Sekunden, Kreditkartenzahlungen zwischen 29 und 38 Sekunden. Vor allem sind sie dann lästig, wenn ein Kartenzahler vor einem steht, bei dem die Karte nicht akzeptiert wird oder sonst etwas schiefgeht – und das passiert, wie jeder von uns leidvoll erfahren hat, oft!

Zusätzlich kostet das Zahlen mit Kreditkarte Geld. Pro Einkauf nur kleine Beträge, aber über das Jahr oder das gesamte Leben läppert sich das zu relevanten Summen!

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Bei jeder Kartenzahlung fallen detaillierte Daten an, aus denen der Kartenanbieter mit geringem Aufwand ein umfassendes Bewegungsprofil und ein genaues Bild der persönlichen Kaufgewohnheiten erstellen kann – und diese Informationen sind kommerziell verwertbar.

Hier, was jeden von uns die Kartenzahler kosten:

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1. Durchschnittliche Transaktionsgebühren für Händler (2023)

Debitkarten (Girocard, Maestro, V Pay etc.): Im Schnitt liegt die Händlergebühr (Discount) hier bei etwa 0,26 % des Umsatzes. Viele Anbieter berechnen außerdem pro Vorgang eine Transaktionspauschale (z. B. 8–17 Cent je Zahlung). Für internationale Debitkarten fallen höhere Gebühren an – oft etwa 0,45–0,6 % des Betrags.

Kreditkarten (Visa, Mastercard, Amex etc.): Häufig 1,5–4,5 % des Umsatzes. Gängige Karten wie Visa/Mastercard: ~1,79 %, American Express: ~3–4,5 %. Dazu kommen meist feste Gebühren pro Zahlung.

Fixkosten: Kartenterminal: 15–45€/Monat, Servicegebühr: 7,50–15€/Monat, Einrichtung: 37–150€.

2. Kostenverteilung: Wer verdient an der Kartenzahlung?

  • Terminal- und Netzbetreiber: Verdienen an der Transaktionspauschale und einem Teil des prozentualen Entgelts.
  • Acquirer & Kartensystem (Visa/Mastercard): Bekommen Anteile der Gebühr, z. B. ~0,3–0,45 %.
  • Kartenherausgebende Bank (Issuer): Erhält das Interbanken-Entgelt (z. B. 0,3–0,45 %).

Beispiel: Einkauf über 50€:

  • Mit Girocard: ~0,23€ Gebühren
  • Mit Kreditkarte: ~1,13€

3. Auswirkung auf Endpreise für alle Kunden

Händler dürfen die Kosten nicht direkt weitergeben, müssen sie aber einpreisen.

Preisaufschläge:

  • Produkt 1,00€: +0,45 Cent (bei 0,45% Kosten)
  • Produkt 10,00€: +4,5 Cent

Folge: Auch Barzahler zahlen diese Preise mit. Bei einem 50€-Warenkorb: 15–30 Cent Preisaufschlag durch Kartengebühren.

4. Jährliche Belastung für Verbraucher

Durchschnittliches Netto-Jahreseinkommen 2023: 28.729€

  • Geschätzte Kartenzahlungskosten pro Jahr: bis 150€ (indirekt über Preise)
  • Hochgerechnet auf 40 Jahre: bis 6.000€

Gesamte Kartengebühren im Einzelhandel: über 1,5 Mrd. € pro Jahr – versteckt in den Preisen.

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5. Was man sich alternativ leisten könnte

  • 6.000€: kleines Segelboot oder gut ausgestattetes Angelboot
  • 6.000€: Pacht und Ausstattung eines großzügigen Gartengrundstücks über mehrere Jahre
  • 6.000€: 10–12 Urlaube à 500€ – also praktisch jedes vierte Jahr einen Gratisurlaub
  • 6.000€: ein zuverlässiger Gebrauchtwagen inkl. Versicherung und Inspektion für das erste Jahr
  • 6.000€: 200 Restaurantbesuche à 30€ oder wöchentliche Essengehen für fast 4 Jahre

Jeder von uns zahlt im Leben 6.000 Euro einfach nur fürs Bezahlen – ohne dadurch einen Vorteil zu haben, und hinterlässt zusätzlich ein Bewegungs- und Kaufprofil, mit dem er sich angreifbar macht.

Zahlen Sie niemals mit Karte – Sie haben dadurch keinerlei Nutzen und schaden sich und anderen finanziell.

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