Preppen – Leben vom Land (4)

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Bugout Bag: Vorbereitung auf den Notfall

In TV-Serien wie Doomsday Prepper wird gezeigt, dass viele Prepper einen sogenannten Bugout Bag an der Wohnungstür stehen haben. Also einen Rucksack, der alles enthält, was man zum Überleben benötigt. Im Notfall soll man sich den schnappen, aus dem Haus rennen und sich in Sicherheit bringen können.

Hier stellt sich die Frage: Warum fliehen wenn Sie sich vorbereitet und alles im Haus haben, was sie benötigen? Das einzig vorstellbare Szenario, in dem sie einen Bugout Bag brauchen, sind heranziehende Truppen. Aber zwischen Kriegsausbruch und dem Einmarsch der Russen in Bottrop-Kirchhellen vergeht normalerweise genug Zeit, um einen Rucksack packen zu können.

Überleben in freier Natur: Realistisch?

Auch das Vorbereiten auf das Überleben in freier Natur ist in unseren Breitengraden mehr als fragwürdig. Nordische Wälder sind das, was man eine Nahrungswüste nennt. Falls sie nicht zufälligerweise ein Jäger und Fischer mit militärischem Überlebenstraining sind, dürften ihre Überlebenschancen im Bayerischen Wald nur äußerst gering sein.

Leben auf dem Land: Gartenarbeit als Überlebensstrategie

Wenn man auf dem Land lebt und einen eigenen Garten hat, sieht das schon etwas anders aus. Hier kann auch bei einer langfristigen Katastrophe wie einem Kriegsszenario, einem Zusammenbruch der Lieferketten oder einem landesweiten Stromausfall die eigene Gärtnerei das Überleben sicherer machen.

Kartoffeln statt Paprika

Allerdings nicht mit Paprika und Gurken.

Bevor die Kartoffel in Deutschland verbreitet wurde, starben jeden Winter 2 – 5 % der Bevölkerung, in langen Wintern sogar 10 – 15 %. Nachdem die Kartoffel als Ackerfrucht überall im Land war, fast niemand mehr. Das liegt daran, dass man für die Kalorienzufuhr für einen Monat für eine Person 100 qm Gartenfläche für zum Beispiel Paprika benötigt, aber nur 30 qm für Kartoffeln. Zusätzlich sind Kartoffeln, wenn man sie kühl und dunkel hält, monatelang lagerbar und enthalten praktisch alle Nährstoffe, die ein Mensch benötigt. Von ausschließlich Kartoffeln mit Fleisch kann man sich buchstäblich jahrelang ohne Mangelerscheinungen ernähren.

Gemüse- und Kräutergärtchen

Ein Gemüse- und Kräutergärtchen liefert in guten Zeiten viele schmackhafte Gerichte. Wenn es allerdings um das Überleben geht, will man einen Kartoffelacker.

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Weitere Energiequellen: Nüsse, Äpfel und Hühner

Nüsse und Äpfel

Nüsse sind ebenfalls eine hervorragende Energiequelle. Diese sind nicht nur überall zu finden, sondern auch noch lange haltbar. Ähnliches gilt für Äpfel. Deutschland steht voller Äpfelbäume, viele sogar unbewirtschaftet. Ein Korb Äpfel sind viele leckere Kalorien.

Hühner

Und wer den Platz hat: Hühner! Hühner sind fedrige Müllschlucker, die Essensreste und Getreideabfälle in ein (fast) tägliches Frühstücksei verwandeln. Das sind pro Huhn täglich 70 Kalorien zusätzlich, für die sie kaum mehr als 10 Minuten Aufwand pro Tag benötigen.

Fazit: Gartenarbeit als Preppen

Insgesamt ersetzt ein eigener Garten aber keineswegs einen gut sortierten Nahrungsmittelvorrat, sondern ergänzt diesen nur erheblich, ist aber trotzdem eine der besten Vorbereitungen, die man auf ein Katastrophenszenario haben kann.

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Teil 1: Preppen – Wie man sich vorbereitet

Teil 2: Preppen – Nahrung und Wasser

Teil 3: Preppen – Gebrauchsgüter des Alltages

Teil 4: Preppen – Leben vom Land

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