Ein politischer Eingriff in den Benzinpreis
Am 17. März veröffentlichte der Kanzler der zweiten Wahl Friedrich Merz folgende Bekanntmachung:
„Die gestiegenen Benzinpreise durch die Krise um den Iran bereiten vielen Menschen Sorgen. Deswegen hat die Bundesregierung beschlossen, dass Tankstellen nur noch einmal täglich die Spritpreise erhöhen dürfen. So entlasten wir Verbraucherinnen und Verbraucher.“
Diese Maßnahme führt unausweichlich zu höheren Benzinpreisen.
Es ist ausgeschlossen, dass jemand wie Friedrich Merz, der ein Vierteljahrhundert am Steuertopf geschlabbert hat, wenn er nicht gerade für BlackRock arbeitete, nicht weiß, wie Preisbildung funktioniert.
Das bedeutet, er tut das, was er vom ersten Tag seiner Kanzlerschaft ununterbrochen macht: Er lügt und vertraut darauf, dass das Staatsfernsehen und die Restpresse ihn decken.
Wie Preise an Tankstellen tatsächlich entstehen
Preisbildung ist kein Geheimwissen, kein Spezial- und kein Expertenwissen. Wie Preise entstehen, lernt man in allen Formen der kaufmännischen Ausbildung in den ersten Stunden in den Fächern Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre. Die Bäckerei- und Fleischereifachverkäuferin, bei denen Sie Ihr Frühstück einkaufen, können Ihnen also erklären, was Friedrich Merz angeblich nicht weiß.
Der Preis an Tankstellen ändert sich mehrfach täglich, weil sich der Rohölpreis ständig ändert. Grund dafür sind die Börsen, der Weltmarkt und die geringe Gewinnmarge bei Benzin und Diesel.
Normalerweise liegt der Reingewinn von Gütern zwischen 5 und 20 %, bei Benzin allerdings liegt der Reingewinn aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks zwischen 0 und 2 %. Das tatsächliche Geschäft machen Tankstellen mit dem zugehörigen Shop, nicht mit dem Benzin.
Schwankt also der Marktpreis an der Börse, muss die Tankstelle dynamisch ihre Preise anpassen, sonst macht sie ganz schnell Verlust. Bei Tankstellenketten wie Shell, Aral etc. kommt der Preis vollautomatisch aus der Zentrale. Bei freien Tankstellen ebenfalls über eine Software. Die Betreiber haben dann noch einen geringen Spielraum der Preisanpassung, um auf die ortsansässige Konkurrenz zu reagieren.

Die Folge der neuen Regel
Was passiert also, wenn die Regierung vorschreibt, dass der Preis an den Tankstellen nur noch einmal am Tag geändert werden darf?
Dann müssen die Händler alle Preisspitzen, die über den Tag auftreten könnten, einpreisen. Das bedeutet: Sie kalkulieren nicht mehr auf Basis des aktuellen Marktpreises, sondern auf Basis des schlechtesten zu erwartenden Preises innerhalb des Tages.
Sie müssen also einen preislichen Sicherheitspuffer schaffen, falls der Marktpreis spontan ansteigt, um keinen Verlust zu machen.
In einer hochdynamischen Situation, wie sie aktuell durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten entstehen kann, sind intraday-Schwankungen üblich. Typische Bewegungen im Großhandel liegen dabei in der Größenordnung von:
0,02 €
0,05 €
0,10 €
pro Liter innerhalb eines Tages, in einzelnen Fällen auch darüber.
Das bedeutet: Der einmal täglich festgelegte Preis orientiert sich nicht mehr am günstigsten Zeitpunkt, sondern am möglichen Höchstpreis des Tages zuzüglich Sicherheitsaufschlag.
Das Ergebnis ist zwangsläufig ein strukturell höheres Preisniveau für den Verbraucher.
Auswirkungen auf Preise im Alltag
Der Benzinpreis und Dieselpreis liegt durch die Maßnahme realistisch etwa:
1 % bis 6 %
über dem eigentlich notwendigen Marktpreis.
Da nahezu alle Güter transportiert werden müssen und die Transportkosten im Durchschnitt etwa:
6 %
des Verkaufspreises ausmachen, wirkt sich ein höherer Kraftstoffpreis direkt auf viele Endpreise aus.
Was zusätzlich zu der durch die bereits sehr hohen Benzinpreise ausgelösten Inflation zu einer weiteren von:
bis 0,40 %
der Warenpreise im Supermarkt und überall sonst führen wird.
Zusätzliche Einnahmen für den Staat
Warum macht der Kanzler der zweiten Wahl das also?
Gier! Merz nutzt den Irankrieg, um sich schnell auf Kosten der Bürger die Steuertöpfe voll zu machen. Denn höhere Preise führen zu höheren Umsatzsteuereinnahmen.
Die zusätzliche Inflation von 0,40 % führt im Jahr zu zusätzlichen Umsätzen von ca. 7,5 Mrd. Euro und damit zu zusätzlichen USt-Einnahmen für den Staat von 1,1 Mrd.
Dieses Geld kann man in die Ukraine schicken, um den Krieg am Laufen zu halten, an die zehntausenden linken NGOs in Deutschland verteilen, die so schön die politische Konkurrenz unten halten, und überall, wo man das für komplett sinnlose Projekte an korrupte Politiker in aller Welt verteilt, gibt es immer einen kleinen Kickback für den einen oder anderen in der deutschen Politik.
Die sind nicht alle Millionäre, weil sie solche Finanzgenies sind. Wären sie welche, müssten sie nicht in die Politik.
Turbo für die deutsche Wirtschaft
Hätte Merz und seine Truppe aus CDU und SPD Hinterbänklern tatsächlich ein Interesse daran, dem deutschen Volk zu dienen, könnten sie einfach Steuern und Abgaben auf Benzin aufheben.
Gesamtpreis: 2,00 €
Staatsanteil: 1,10 €
Tatsächlicher Benzinpreis: 0,90 €
Dies würde über Nacht die Bürger enorm entlasten, in nur wenigen Wochen die Verbraucherpreise enorm senken und innerhalb kürzester Zeit einen Turbo für die gesamte deutsche Wirtschaft anwerfen. Ein wirtschaftlicher Aufschwung enormen Ausmaßes wäre die Folge.
Und wo sollte man dann sparen, um diese enormen Steuerverluste pro Jahr zu kompensieren?
Das kann ihnen ebenfalls jede Bäckerei- und Fleischereifachverkäuferin sagen, so wie jeder andere Bürger, der sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient.
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