Wie deutsche Firmen Millionen Euro verbrannten, um dann nie wieder darüber zu sprechen.

Second Life

Wenn sich große Firmen für das Woke entscheiden oder komplett fehlerhaften Technologien hinterherrennen, fragen sich viele:

Sind die tatsächlich so doof oder steckt da mehr dahinter?

 

Es gibt einen sehr starken Hinweis darauf, dass sie tatsächlich so doof sind.

Der Second-Life-Hype als Lehrstück

2007 gab es einen großen Medienhype um die virtuelle Chatplattform Second Life.
Grafisch war sie damals schon komplett veraltet, und es gab auch keine relevanten Userzahlen mehr. Man konnte dort zwar virtuelle Grundstücke erwerben und virtuelle Häuser bauen, doch real spielte die Plattform kaum noch eine Rolle und abgesehen von einer Handvoll Hardcore Fans nutzte die Plattform niemand mehr.

Medien entdeckten die halbtote Plattform und hypten sie aus journalistischer MSM-Dummheit und technischem Unverständnis zur angeblichen Zukunft des Internets. Jeder, der die Plattform kannte, fragte sich, ob die Lack gesoffen haben. Doch Vorstände in Unternehmen lasen diese Berichte, glaubten, sie würden einen entscheidenden technologischen Trend verpassen, und investierten buchstäblich sechs- bis siebenstellige Beträge.

Abermillionen für virtuelle Ruinen

Siemens, BMW, Mercedes, Bertelsmann, sogar die olle Deutsche Post und der TÜV Nord – und viele, viele mehr – investierten Abermillionen, um auf einer fast komplett toten VR-Welt virtuelle Häuser ins Nichts bauen zu lassen. Es war buchstäblich so, als hätte ein großer Teil der größten deutschen Unternehmen gemeinsam zig Millionen investiert, um Werbestände mitten in die Wüste Gobi zu stellen. So unfassbar dumm war das.

Es gab praktisch kaum Besucher, außer den eigenen Mitarbeitern, und keines der Projekte lief länger als ein paar Monate. Jeder im Internet mit etwas Onlineerfahrung wusste das von Anfang an, weil Second Life als tote Plattform bekannt war.

Medienglauben statt Sachverstand

Nur deutsche Journalisten logen wie üblich ahnungslos vor sich hin, und Vorstände großer Unternehmen verballerten zig Millionen ins Nichts – aus Medienglauben und Planlosigkeit.

Die Medien hörten nach einem Jahr auf über Second Life zu berichten, die Unternehmen löschten Ihre Accounts und sämtliche großen Firmen breiteten die Decke des Schweigens über Ihre Second Life Projekte aus und ließen diesen peinlichen Werbeflopp Sang- und Klanglos in der Vergessenheit verschwinden.

Wasserstoff, Metaverse und derselbe Fehler

Wenn BMW, Audi und Volkswagen an Wasserstoffautos bauen, obwohl wirklich jeder Fünftklässler mit einem Taschenrechner in zehn Minuten vorrechnen kann, warum die teuerste Energieform der Welt niemals ein Massenmarkt wird – weil sie die teuerste Energieform der Welt ist –, dann steckt da keine Verschwörung dahinter. Dann wissen die nicht etwas, was wir nicht wissen.

MSM-Journalisten lügen einfach nur wie üblich planlos vor sich hin, dass das die Energieform der Zukunft wäre, und Vorstände großer Unternehmen verballern hunderte Millionen ins Nichts – aus Medienglauben und Planlosigkeit.

PS: Dass Zuckerberg 60 Milliarden Euro für ein zweites Second Life (Metaverse) ausgegeben hat, das ebenfalls gefloppt ist, ist auch nicht viel schlauer.

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